Aktuelle Informationen Kreisverband Osterholz e. V.

"Rote Gebiete" in OHZ flächenscharf dargestellt

 

Die Landesregierung hat die sog. roten Gebiete (nitrat- bzw. phosphatsensiblen Gebiete) nach der Dünge-Verordnung vorgestellt - siehe unsere frühere Meldung mit der großmaßstäblichen Karte. Diese kann unter folgendem Link aufgerufen und weiter vergrößert werden:

 

https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/

 

Dort am linken Bildschirmrand die entsprechenden Haken setzen bei den Kästchen für "Düngeverordnung", "Entwurf NDüngGewNPVO" und den beiden Kästchen bei "Entwurf Gebietskulisse ..."!

 

Aber wo hören die roten Gebiete nun ganz genau auf? Das ist aus den unten stehenden Detailkarten ersichtlich. Welche Detailkarte Sie für Ihren Betrieb aufrufen müssen, können Sie der Übersicht auf der beigefügten Abbildung entnehmen.

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Karte Nr. 141
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Karte Nr. 142
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Karte Nr. 170
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Karte Nr. 171
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Karte Nr. 172
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Karte Nr. 173
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Karte Nr. 201
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Karte Nr. 202
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Karte Nr. 203
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Karte Nr. 204
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Karte Nr. 233
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Karte Nr. 234
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Karte Nr. 235
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Karte Nr. 236
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Karte Nr. 237
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Karte Nr. 238
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Karte Nr. 273
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Karte Nr. 274
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Karte Nr. 275
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Karte Nr. 276
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Karte Nr. 277
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Karte Nr. 310
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Karte Nr. 311
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Karte Nr. 312
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Karte Nr. 313
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Karte Nr. 314
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Karte Nr. 315
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Karte Nr. 349
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Karte Nr. 350
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Karte Nr. 351
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Karte Nr. 352
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Landvolk Osterholz nimmt Stellung zum VO-Entwurf "Teichfledermausgewässer"

 

Die Kreisverwaltung plant die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes "Teichfledermausgewässer" in der Gemeinde Schwanewede. Hierauf hatten wir in einer früheren Meldung bereits hingewiesen. Einzelheiten hierzu unter:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/NSGTeichfledermausgewaesser

 

Hierzu haben wir nun für die betroffenen Eigentümer und Bewirtschafter Stellung genommen - siehe  folgende pdf-Datei.

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NSG Teichfledermausgewässer, Stellungnah
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Karte der "roten Gebiete" für OHZ vorgelegt

Die Landesregierung hat heute ihre Karte zu den nitratsensiblen Gebieten

("rote Gebiete", phosphatsensible Gebiete sind im Landkreis Osterholz nicht ausgewiesen worden) veröffentlicht und die beabsichtigten zusätzlichen Auflagen vorgestellt. Zu den zukünftig einzuhaltenden Maßnahmen in den roten Gebieten zählen:

  1. eigene Wirtschaftsdüngeranalysen,
  2. die Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern und Gärresten auf unbestellten Ackerflächen innerhalb einer Stunde,
  3. bei relevanten Anteilen an Verwertungsfläche für anfallende flüssige Wirtschaftsdünger in einem roten Gebiet Mindestlagerkapazitäten von sieben Monaten (Gilt ab Juli 2021).

Für die Betriebe bleibt jetzt weiterhin eine große Unsicherheit:

Das zukünftige Anforderungsniveau hängt von den Verhandlungen der Bundesregierung mit der EU-Kommission ab. Einige Vorschläge, die hier diskutiert werden, gehen über jedes vernünftige Maß hinaus und sind kontraproduktiv. Dazu zählen die geplante Reduzierung der Nährstoffversorgung um 20 Prozent unter den Nährstoffbedarf der angebauten Nutzpflanzen oder das Verbot einer Düngung von Zwischenfrüchten, die für den Wasser- und Bodenschutz angebaut werden. Das Landvolk wird mit Unterstützung eines ausgewiesenen wasserkundlichen Ingenieurbüros die Grundlagen der Gebietsausweisung kritisch überprüfen und im Rahmen der Verbändeanhörung hierzu fachkundig Stellung nehmen.



Narbenerneuerung auf Dauergrünland - Sonderregelung 2019

 

Weil die Trockenheit des Jahres 2018 sich über das Winterhalbjahr 2018/19 fortgesetzt und durch die Hitzewellen des Sommers 2019 bei weitergehendem Ausbleiben von Niederschlägen eine weitere Verschärfung erfahren hat, haben das MU und ML in Anlehnung an die Vorgehensweise im Jahre 2018 per Erlass eine Sonderregelung zur Narbenerneuerung auf Dauergrünland für das Jahr 2019 verfügt.

 

 Das beschleunigte Antrags- und Genehmigungsverfahren zur Umwandlung von Dauergrünland zur Narbenerneuerung sieht folgende Schritte vor:

 

  1. Der Betriebsinhaber zeigt seine geplante Narbenerneuerung auf seinen betroffenen Dauergrünlandflächen bei der unteren Naturschutzbehörde bzw. unteren Wasserbehörde (UNB/UWB) seines Landkreises mit dem Formblatt „Anzeige eines Vorhabens zur Umwandlung von Dauergrünland zwecks Grünlanderneuerung mit anschließender Neueinsaat auf gleicher Fläche“ (s. Anlage 1) an. Diese Anzeige muss schriftlich nachweisbar sein und daher per Tele- oder Computerfax, E-Mail oder per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Sofern der Betrieb dieses per E-Mail macht, kann er seine zuständige Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen in den Verteiler aufnehmen.

  2. Der Betriebsinhaber kann nach dieser Anzeige bei der UNB/UWB sofort den „Antrag auf Umwandlung von Dauergrünland zur Narbenerneuerung - Sonderregelung 2019“ (s. Anlage 2) bei seiner zuständigen Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen stellen. Diesem Antrag hat er einen Nachweis für die erfolgte Anzeige beizufügen (z.B. Kopie der E-Mail an die UNB/UWB).

  3. Die UNB/UWB teilt innerhalb von zwölf Arbeitstagen nach Eingang der vollständigen Anzeige der zuständigen Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen eine eventuelle Versagung mit.

  4. Erhält die zuständige Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen innerhalb der zwölf Arbeitstage keine Rückmeldung von der UNB/UWB, geht sie davon aus, dass diese keine Bedenken hat und genehmigt dem Betriebsinhaber den Antrag auf Narbenerneuerung.

  5. Eine Narbenerneuerung auf sensiblem Dauergrünland oder Ersatzdauergrünland (Kulturcode 444) ist nach dieser Sonderregelung nicht zulässig.

  6. Anträge auf Umwandlung durch Narbenerneuerung, die bereits vor Inkrafttreten dieser Sonderregelung gestellt worden sind, sind von der Sonderregelung ausgenommen.

  7. Die Sonderregelung ist befristet bis zum 31.12.2019.

Zusätzlich zu den Dürreschäden sind zahlreiche Dauergrünlandflächen durch Mäuse geschädigt. Der Geschäftsbereich Förderung der LWK Niedersachsen hat die Dienststellen diesbezüglich in einem internen Schreiben mit Datum 23.8.2019 über die Vorgehensweise bei der „Umwandlung von Dauergrünland aufgrund höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände, insbesondere durch Wildschweine oder Mäuse wegen substantieller Schädigung der Grasnarbe“ unterrichtet.

 
Danach

  • bleibt der Beihilfeanspruch auf Direktzahlungen im jeweiligen Antragsjahr auf den geschädigten Flächen bestehen,

  • sind der zuständigen Bewilligungsstelle mit den von ihr anerkannten Nachweisen innerhalb von 15 Arbeitstagen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, die Fälle höherer Gewalt mitzuteilen (Art. 4 Abs. 2 der Delegiertenverordnung (EU) Nr. 640/2014 vom 11.3.2014),

  • entscheidet die Bewilligungsstelle in eigener Zuständigkeit über die Anerkennung, wobei die Anerkennung (oder Nichtanerkennung) dem Begünstigten mitzuteilen ist,

  • müssen die vorgelegten Nachweise aktuell sein und es muss aus den Nachweisen ersichtlich sein, in welchem flächenmäßigen Umfang eine substantielle Schädigung des Dauergrünlandes vorliegt (Fotos, Bestätigung sachkundiger Dritter usw.),

  • ist bei umweltsensiblen Dauergrünland die jeweils zuständige untere Naturschutzbehörde vor der Entscheidung der Bewilligungsstelle zu beteiligen,

  • behält das Dauergrünland (dazu zählen auch sog. Ersatzflächen) das nach Anerkennung eines Falls höherer Gewalt oder eines außergewöhnlichen Umstandes durch die Bewilligungsstelle unmittelbar wieder als Dauergrünland hergestellt wird den Flächenstatus, der zum Zeitpunkt des Eintritts maßgeblich war.
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2019-038 Antrag Umwandlung von DGL Sonde
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2019-038 Formblatt zu MU-Erlass_ Anlage1
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Mäuseschäden - vereinfachtes Genehmigungsverfahren zur Grasnarbenerneuerung der geschädigten Flächen

 

Aufgrund des großen Ausmaßes der Schäden durch Mäuse auf vielen Grünlandflächen gibt es nun eine neue Regelung zur „Umwandlung von Dauergrünland aufgrund höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände insbesondere durch Wildschweine oder Mäuse wegen substantieller Schädigung der Grasnarbe“. Es gelten folgende Vorgaben:

  • Der zuständigen Bewilligungsstelle sind mit Nachweisen innerhalb von 15 Arbeitstagen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, die Fälle höherer Gewalt formlos mit Angabe von Gemarkung, Flur, Flurstück oder FLIK mitzuteilen;
  • die Bewilligungsstelle entscheidet in eigener Zuständigkeit über die Anerkennung, wobei die Anerkennung (oder Nicht-Anerkennung) dem Begünstigten mitzuteilen ist;
  • die vorgelegten Nachweise müssen aktuell und aussagekräftig sein. Es muss aus den Nachweisen ersichtlich sein, in welchem flächenmäßigen Umfang eine substantielle Schädigung des Dauergrünlandes vorliegt (Fotos, Bestätigung sachkundiger Dritter usw.); dabei reicht ein Foto von lediglich einer vertrockneten Teil-Fläche oder von wenigen Mauselöchern nicht aus;
  • bei umweltsensiblem Dauergrünland (i. d. R. FFH-Gebiete) ist die jeweils zuständige untere Naturschutzbehörde vor der Entscheidung der Bewilligungsstelle zu beteiligen;
  • das Dauergrünland (dazu zählen auch sog. Ersatzflächen), das nach Anerkennung eines Falles höherer Gewalt oder eines außergewöhnlichen Umstandes durch die Bewilligungsstelle unmittelbar wieder als Dauergrünland hergestellt wird, behält den Flächenstatus, der zum Zeitpunkt des Eintritts maßgeblich war;
  • der Beihilfeanspruch auf Direktzahlungen bleibt im jeweiligen Antragsjahr auf den geschädigten Flächen bestehen.

Diese Regelungen gelten nur für Mäuse- und Wildschweinschäden und nicht für allgemeine Dürreschäden! Dafür ist nach derzeitigem Stand weiterhin das seit 2018 vorgeschriebene Genehmigungsverfahren mit dem Antrag auf „Pflügen von Grünlanderneuerung zwecks Narbenerneuerung“ mit Genehmigung durch Landkreis und Bewilligungsstelle der LWK zu stellen.


Ausweisung eines Natuschutzgebietes "Teichfledermausgewässer in der Gemeinde Schwanewede"

Öffentliche Auslegung des Verordnungsentwurfs vom 27.08. - 27.09.2019

 

Der Landkreis Osterholz beabsichtigt, in der Gemeinde Schwanewede einen etwa 101 Hektar großen Gebietsteil des FFH-Gebietes 187 „Teichfledermausgewässer im Raum Bremerhaven/Bremen“ und die sich hiermit überschneidenden Teile des EU-Vogelschutzgebietes V27 „Unterweser“ als Naturschutzgebiet zu sichern. Zusätzlich sollen kleinere, hieran direkt angrenzende und für den Naturschutz wertvolle Bereiche in das Naturschutzgebiet einbezogen werden.

 

Einzelheiten des Verordnungstextes, der Begründung dazu und vor allem der Gebietskarte sind über die Internetseite der Kreisverwaltung einzusehen und herunterzuladen:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/NSGTeichfledermausgewaesser

 

Außerdem liegen die Unterlagen im Rathaus der Gemeinde Schwanewede, Damm 4, 28790 Schwanewede, Fachbereich 3 Bauen und Planen, Zimmer 19/20, während der Dienstzeiten (montags bis mittwochs 8:00 – 16:00 Uhr, donnerstags 8:00 – 18:00 Uhr sowie freitags 8:00 – 12:00 Uhr) zu jedermanns Einsichtnahme während der Auslegungszeit vom 27.08. bis einschließlich 27.09.2019 aus. In dieser Zeit kann jeder Betroffene hierzu Anregungen und Bedenken geltend machen.

 

Als Landvolk arbeiten wir gerade an unserer Stellungnahme zum Verordnungsentwurf. Landvolk-Mitglieder können uns gerne bis Mitte September 2019 ihre Anregungen hierzu schriftlich, per Mail oder telefonisch in unserer Geschäftsstelle übermitteln.

 


Artikel aus dem Hammereport vom 30. Juli 2019

 

Wir können es wohl nicht jedem recht machen. Schade! Erfreulich nur, dass auch der Redakteur in seinem Kommentar - ganz unten - auf die Unredlichkeit der Naturschützer-Sellungnahme hinweist. Es gibt ihn also noch, den gesunden Menschenverstand.🙂

 

 

https://weserreport.de/2019/07/umzu_regional/hammewuemme-report/landkreis-osterholz/naturschuetzer-beim-thema-bluehstreifen-im-clinch/

 

 

 


Freigabe von Brachflächen für Futterzwecke

 

Die Freigabe von Brachen für Futterzwecke ist erfolgt. Das Land macht damit von der Möglichkeit Gebrauch, die Nutzung von Brachflächen im Rahmen des Greening (ÖVF) unter bestimmten Voraussetzungen zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass aufgrund außergewöhnlicher Umstände, z.B. Trockenheit, nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird.

 

Aufgrund unterschiedlicher regionaler Betroffenheit sieht die Regelung des ML eine Einzelfallbetrachtung und somit ein Antrags- und Genehmigungsverfahren vor. Der Antrag ist bei der Landwirtschaftskammer zu stellen. Im Antrag sind die niedersächsischen / bremischen Flächen, die genutzt werden sollen, ebenso anzugeben, wie die Art der Nutzung (Schnittnutzung oder Beweidung, Verfütterung im eigenen Betrieb oder Abgabe an Dritte), außerdem die Gründe für den Futtermangel.

 

Der bei der Bewilligungsstelle der LWK einzureichende Antrag wird geprüft und in der Regel binnen Wochenfrist beschieden. Geprüft wird insbesondere, ob Futtermangel vorliegt und ob sich dieser auf die Trockenheit zurückführen lässt.

 

Die Nutzung des Aufwuchses umfasst die maschinelle Ernte zu Futterzwecken sowie die Beweidung von Brachen mit dem Nutzungscode 062 (Brache ohne Erzeugung). Der Aufwuchs darf nur für Futterzwecke verwendet werden, nicht aber z.B. für die Biogaserzeugung. Darüber hinausgehende Bearbeitungsschritte und/oder Aussaat sind nicht gestattet. Die Vorgaben für ÖVF-Brachen bezüglich Düngung und Pflanzenschutz bleiben bestehen.

 

Ein Verkauf des Aufwuchses ist nicht erlaubt, wohl aber die kostenlose Abgabe des Aufwuchses an ebenfalls von der Dürre betroffene Betriebe, die in 2019 in Niedersachsen-Bremen einen Agrarantrag gestellt haben und Raufutterfresser halten.

 

Ohne Genehmigung bleibt die Nutzung von ÖVF-Brachen ein Greening-Verstoß. Die ÖVF-Honigbrachen (Nutzungscode 065/066) und Flächen im Rahmen einer Agrarumwelt- und Klimamaßnahme (z.B. ein-/mehrjährige Blühstreifen/-flächen, Nutzungscode 574/575) sind von dieser Ausnahmeregelung nicht erfasst.

 

Ohne Genehmigung zulässig ist seit dem 1. Juli die Schnittnutzung oder Beweidung von ÖVF-Streifen (Feldrand-/Pufferstreifen, Code 057/058 Ackerland und Dauergrünland sowie Waldrandstreifen, Code 054). Die Streifen müssen sich nur weiterhin von der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Fläche unterscheiden

 

Das Antragsformlar finden Sie hier oder auf der Seite der Landwirtschaftskammer unter Webcode: 01035612

 

 

 

 

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Antrag Genehmigung OEVF 62-Brachen 2019.
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Aus dem "Rechtfertigungsmodus" herauskommen

 

Autor Klaus Alfs bereichert außerordentliche Kreisverbandsversammlung mit hervorragendem Vortrag

 

Landwirte sehen sich im Internet zunehmend Hasskommentaren und Beleidigungen von Kritikern ausgesetzt. Versuche, hier mit sachlichen Argumenten und Fakten die Vorwürfe zu entkräften, schlagen meistens fehl; die Gegner seien ideologisch fest in ihrer Welt. Nicht selten seien die Landwirte gerade in sozialen Netzwerken in der Defensive und kommen nicht aus ihrem Rechtfertigungsmodus heraus. Das erklärte der Autor Klaus Alfs am Donnerstag bei unserer Kreisverbandsversammlung.

Das Problem: Ideologie und Pseudowissenschaft könne man mit Sachargumenten nicht widerlegen.

Vielmehr seien jetzt intelligente subtile Mittel, Humor und Emotionen notwendig.

Entrüstung und Empörung der Kritiker seien Taktik und unterbinden jede Diskussion. Wenn ein Schreiber aber intelligent reagiert und eine Gegenfrage stellt, komme er aus dem Rechtfertigungsmodus heraus.

Der Landwirt und Sozialwissenschaftler erntete viel Applaus für seinen nachdenklich stimmenden Vortrag.

 

Noch vor dem Vortrag konnte der Landvolk-Vorsitzende Stephan Warnken den Lilienthaler Landwirt Jürgen Brüning auszeichnen. Brüning zeigt seit einigen Monaten mit professionellen Videos, wie Kartoffel- und Zwiebelanbau auf seinem Betrieb funktioniert.

 



Das Landvolk-E-Bike

Ihr treuer Begleiter auf Feld und Straße

 

In Zusammenarbeit mit dem Landvolk Niedersachsen wurde ein E-Bike für die Bedürfnisse von Landwirten entwickelt. Zuverlässig, stabil, wartungsarm und zu einem attraktiven Vorzugspreis, exklusiv für Mitglieder.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Blühstreifen im Visier von Schülern

Die achte Klasse des Gymnasiums Lilienthal war am Donnerstag zu Gast auf dem Betrieb von Jürgen Blendermann in Lilienthal. Die Achtklässler haben sich im Rahmen einer Projektwoche mit Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt und nahmen auf dem Hof Blendermann ein Blühfeld und den Kartoffelacker in Augenschein. Jürgen Blendermann und sein Berufskollege Claus Tietjen aus Oberende stellten ihre Blühflächen vor und informierten auch über die Möglichkeit, eine Patenschaft für Blühflächen in der Region zu übernehmen. Informationen gibt es hierzu auch auf der Seite blühfläche.de.

Zudem diskutierten Landwirte und Schüler über Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums und welche Rolle regionale Produkte dabei spielen.

Die Schüler zeigten großes Interesse und genossen sichtlich ihren lehrreichen Ausflug in das Blühfeld.




10-jähriges Betriebsjubiläum beim Landvolk Osterholz

Am 15. Juni 2009 trat Marie-Luise Rosenauer ihren Dienst beim Landvolk Osterholz an, um zukünftig als Steuerfachangestellte und geprüfte Bilanzbuchhalterin Gewinnermittlungen und Steuererklärungen für die landwirtschaftlichen Betriebe von Landvolk-Mitgliedern zu bearbeiten und zu erstellen.

Schon bald stellte sich heraus, dass Frau Rosenauer darüber hinaus noch weitere Aufgaben, insbesondere in der Finanz- und Personalbuchhaltung des Verbandes sowie im Rahmen des Landvolk-Verbunds Grünes Dreieck e. V., übernehmen konnte und wollte. Ihr Organisationstalent stellte sie schließlich mit der verantwortlichen Betreuung der „grünen Markthalle“ bei der „Publica OHZ“ unter Beweis. In allen Feldern überzeugte sie die von ihr betreuten Landvolk-Mitglieder und ihre Kollegen stets mit ihrer Fachkompetenz und ihrer offenen und freundlichen Art.

In einer kleinen Feierstunde überreichten Vorsitzender Stephan Warnken und Geschäftsführer Dr. Uwe Huljus einen Blumenstrauß und einen Präsentkorb, gratulierten Frau Rosenauer zum Dienstjubiläum und sprachen ihr den Dank des Landvolks aus.



Blühstreifen blühen im Landkreis Osterholz

Etliche Landwirte haben in diesem Jahr wieder Blühstreifen entlang ihrer Äcker ausgesät. Volker Schmidts aus Osterholz-Scharmbeck hat einen seiner Blühstreifen aus dem vergangenen Jahr einfach stehen lassen. Phacelia, Senf und viele weitere Blütenpflanzen sind nun begehrte Anflugplätze für Bienen, Hummeln und unzählige weitere Insekten. Einige Meter entfernt hat Imker Eckart Spaethe einige seiner Bienenvölker untergebracht. Der Vorsitzende des Imkervereins Teufelsmoor freut sich über das gute Nahrungsangebot, das Blühstreifen seinen Bienen geben. Etliche Blühstreifen wachsen gerade erst und bieten den Insekten in einigen Wochen viel Nahrung. Auch das Niederwild fühlt sich dann hier wohl. Landwirt Volker Schmidts wird auf seinen Flächen insgesamt einen Hektar Blühstreifen anlegen. "Wir Landwirte tun hier ganz praktisch etwas für den Insekten- und Artenschutz", betont Schmidts, der sich über das viele Leben im Blühstreifen freut. Schmidts wurde in diesem Jahr zudem als bienenfreundlicher Landwirt ausgezeichnet.



Informationen zum Thema Pflanzenschutz

Unkräuter, Schadinsekten und Krankheiten an Pflanzen oder auf dem Acker – das schmälert nicht nur den Ertrag, sondern mindert noch mehr die Qualität der Ernte. Landwirt Ralf Schröder hat heute während des landesweiten Informationstages des Landvolkes über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln informiert. Dafür hat der Heudorfer Landwirt auf einem seiner Maisfelder ein Stück Land nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Interessierte Bürger und Pressevertreter konnten sich heute den Maisacker anschauen und die Parzellen vergleichen. In vier Wochen besteht noch einmal die Möglichkeit das Feld an der Hüttenbuscher Straße anzugucken. Ralf Schröder informierte heute bereits über Möglichkeiten des Pflanzenschutzes und möchte auch in vier Wochen wieder gerne mit Mitbürgern ins Gespräch kommen. „Ganz ohne die Unterstützung des chemischen Pflanzenschutzes können wir in unserem Klima keinen Ackerbau betreiben“, betont Schröder. Diese und viele andere Argumente wurden heute landesweit am Feldrand ausgetauscht.



Publica in Osterholz-Scharmbeck

Heute und morgen sind auch wir vom Landvolk bei der Messe Publica in Osterholz-Scharmbeck vor Ort. Wir freuen uns mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und haben sogar Kälber und Lämmer mitgebracht. Die Landfrauen und das mobile Melkhus sorgen zudem für leckeres Essen. Die Publica hat heute und am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet.



Ortsverbandsversammlungen am 15. und 17. Januar 2019

Am 15. und 17. Januar finden die diesjährigen Ortsverbandsversammlungen statt. Mitglieder aus der Region Grasberg und Lilienthal treffen sich am Dienstag, 15. Januar, um 19.30 Uhr im "Grasberger Hof", Speckmannstraße 58 in Grasberg. 

 

Für die Region Ritterhude und Schwanewede findet die Versammlung am Donnerstag, 17. Januar um 10 Uhr im Restaurant "Lagune", Danziger Straße 1 in Schwanewede statt. 

 

Mitglieder aus der Region Hambergen, Worpswede und OHZ treffen sich am Donnerstag, 17. Januar um 19.30 Uhr im "Schützenhof Hüttenbusch", Mühlendamm 3 in Hüttenbusch. 

 

Natürlich kann jedes Mitglied die Versammlung besuchen, die ihm terminlich passt! Es gibt viele interessante Themen.

Der Landvolk Kreisverband freut sich auf viele Besucher.


Wichtige Themen im Kreistagsausschuss am 21. November 2018

Auf der Tagesordnung des Kreistags-Ausschusses für Umweltplanung und Bauwesen am 21. November 2018, 14:30 Uhr, stehen wichtige Themen für die Landwirtschaft in Osterholz. Neben den Anträgen von CDU und SPD zur Erdgasgewinnung in OHZ bzw. deren Vorbereitung durch seismische Messungen - Themen, die auch viele Landwirte und Grundeigentümer beunruhigen - steht die sog. Sicherung der Natura 2000-Gebiete wieder im Mittelpunkt der Beratungen. Dabei geht es zunächst um die sog. 2. Tranche zur Sammelverordnung für Hammeniederung und Teufelsmoor und sodann um die Planungen für die neuen Naturschutzgebiete "Schönebecker Aue", "Brundorfer Moor" und "Tideweser". 

 

Tagesordnung und Sitzungsunterlagen sind öffentlich zugänglich. Zu den Unterlagen geht es hier.

 

Wegen der Bedeutung der behandelten Themen sollten die betroffenen Landwirte und Grundstückseigentümer Präsenz in der Sitzung zeigen. 

Achtung! Die Sitzung findet statt im Rathaus der Stadt Osterholz-Scharmbeck(Rathausstraße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck), Ratssaal.

 

 


Schönebecker Aue - Kreisverwaltung kommt Grundstückseigentümern entgegen.

Die Kreisverwaltung Osterholz hat nun die Sitzungsvorlagen für die Tagung des Ausschusses für Umweltplanung und Bauwesen am 21. November 2018 im Internet veröffentlicht. Auf dieser Sitzung geht es schwerpunktmäßig wieder um die sog. Sicherung der Natura 2000-Gebiete im Landkreis, unter anderem um den im Frühjahr in die öffentliche Auslegung gegangenen Entwurf der NSG-Verordung "Schönebecker Aue". 

 

Dieser Entwurf hatte bei den betroffenen aktiven Land- und Forstwirten sowie Grundeigentümern und ihrer Interessenvertretung im Landvolk und im Forstverband Osterholz für große Aufregung und Empörung gesorgt, da die Kreisverwaltung mehr als das Doppelte der eigentlichen FFH-Fläche, nämlich insgesamt 221 ha statt 98 ha FFH-Gebiet, unter das Naturschutzregime stellen wollte.

 

Die Betroffenen hatten hiergegen sowohl durch Stellungnahmen im formellen Beteiligungsverfahren als auch durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und in Gesprächen mit den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern ihren Widerstand artikuliert. Das Landvolk hat dabeit stets darauf hingewiesen, dass für eine Sicherung der Natura 2000-Gebiete nur eine 1:1 Umsetzung, d. h. eine Schutzgebietsausweisung nur für die 98 ha gemeldete FFH-Flächen in Betracht kommen dürfe. Dabei sei eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet (LSG) ausreichend und einem Naturschutzgebiet (NSG) in jedem Falle vorzuziehen.

 

Der Widerstand von Land- und Forstwirten, Grundstückseigentümern, Forstverband und Landvolk hat jetzt offenbar Früchte getragen: Den Sitzungsunterlagen für die nächste Ausschuss-Sitzung ist zu entnehmen, dass die Schutzgebietsausweisung für die "Schönebecker Aue" nun doch auf das eigentliche FFH-Gebiet zur Größe von 98 ha beschränkt werden soll. Hinsichtlich der Regelungen für die Forstwirtschaft sollen der Walderlass der niedersächsischen Landesregierung ebenfalls 1:1 umgesetzt und damit keine noch schärferen Regelungen mehr verordnet werden. Das alles ist zu begrüßen und ist - wie der Begründung dafür zu entnehmen ist - offenbar auch die Vorgabe für alle anderen noch ausstehenden Schutzgebietsausweisungen zur Sicherung von Natura 2000. Ein erfreulicher Erfolg für unsere gemeinsamen Anstrengungen!

 

Allerdings soll das Gebiet weiterhin als NSG gesichert werden. Zu diesem Zwecke soll der schon ausgearbeitete Entwurf der neuen NSG-Verordnung in ein zweites Auslegungs- und Beteiligungsverfahren gehen und erst im kommenden Jahr verabschiedet werden. 

Wir werden auch diesen neuen Entwurf genauestens prüfen und fristgerecht hierzu unsere Stellungnahme abgeben.

Die Übersichtskarte zum neuen Zuschnitt des Schutzgebietes finden Sie hier. Zu den kompletten Unterlagen gelangen Sie hier.