Mehr Informationen hier.


Aktuelle Informationen Kreisverband Osterholz e. V.


Helft mit - für Vernunft statt überbordender Zwangsbrachen!

 

Vor wenigen Wochen haben wir für uns in Niedersachsen erreicht, die völlig überzogenen Gewässerabstandsvorgaben aus dem CDU/SPD-Insektenschutzpaket (pauschal 5-Meter Mindestabstand an jedem Graben beim Pflanzenschutz) durch die Pufferstreifenlösung des „Niedersächsischen Wegs“ zu ersetzen.

 

Ohne Unterstützung durch einige Bundestags- und Landtagsabgeordnete aus Niedersachsen wäre das nicht möglich gewesen.

 

Mit der neuen GAP ab 2023 ist der Niedersächsische Weg erneut gefährdet. Die EU-Kommission schlägt den Pufferstreifen nach Düngerecht vor.

 

Wir fordern bundesweit alle Entwässerungsgräben und andere Gewässer mit einem kleinen Einzugsgebiet von dem überzogenen Drei-Meter-Pufferstreifen auszunehmen! Unsere Betriebe in gewässerreichen Niederungen dürfen durch die Pufferstreifen nicht durch weitere Flächenstilllegungen auf Grünland- und Ackerflächen über den Mindestanteil beim Ackerland unzumutbar belastet werden!

 

Gemeinsam sind wir stark!

Bitte unterstützt uns bei dieser groß angelegten Postkarten-Aktion und schickt die Karten mit diesen Appellen an die Kandidaten zur Bundestagswahl aus unserem Wahlkreis. Die Liste der Kandidaten findet Ihr im Anhang.

 

Die Postkarten liegen bei uns in der Geschäftsstelle für Euch bereit. Bitte holt diese bei uns ab und schickt sie an einen oder mehreren Politikern der angehangenen Liste.

 

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!



Öffentliche Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 30. August 2021

 

Gemeinsam mit dem LSV sowie dem Landvolk Rotenburg-Verden erinnern wir Sie an die Teilnahme an der öffentlichen Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl als Präsenzveranstaltung.

 

Montag, 30. August 2021, ab 19:00 Uhr

(Podiumsdiskussion ab 19:30 Uhr)

auf dem Hof von Dirk Gieschen, Quelkhorn,

Am Mühlenberg 1, 28870 Ottersberg

 

Unseren Fragen stellen sich die Direkt-Kandidaten:

 

Andreas Mattfeldt, CDU

Michael Harjes, SPD

Gero Hocker, FDP

Lena Gumnior, Bündnis 90/Die Grünen

Mizgin Ciftci, Die Linke

 

Wir freuen uns Sie vor Ort zu begrüßen!

Alternativ kann diese Veranstaltung per Live-Schaltung unter folgendem Link verfolgt werden:
https://youtu.be/_hBTOmInlZg


Anzeige zur Aufnahme eines Gewässers oder Gewässerabschnitts in das Verzeichnis regelmäßig trockenfallender Gewässer

 

Im Zuge des niedersächsischen Weges sind zukünftig Abstände zu Wassergräben und Flüssen im Zuge des Pflanzenschutzes und der Düngung zu leisten. Die Pflicht zum Abstandhalten besteht jedoch nicht, wenn das Gewässer nur wenige Monate im Jahr Wasser führt. Darauf weist der NLWKN in einer Mitteilung hin. Auf folgender Internetseite können Landwirte nun trockenfallende Gewässer melden:

www.nlwkn.niedersachsen.de/verzeichnis-tg

 

Nehmen Sie sich also einige Minuten Zeit um zu recherchieren, ob Sie als Bewirtschafter und/oder Eigentümer die Aufnahme des entsprechenden Gewässerabschnittes zur Anzeige bringen können.

 

Für Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung!


Öffentliche Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

 

Am Montag, 30. August 2021, ab 19:00 Uhr, findet eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Osterholz-Verden auf dem Hof von Dirk Gieschen in Quelkhorn, Gemeinde Ottersberg, statt. Einzelheit entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Einladung.


SmartFarm2: Online-Informationsveranstaltung am 12. August um 19.30 Uhr

 

Am Donnerstag, 12. August findet um 19.30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung zum Thema SmartFarm2 statt. Die wichtigsten Informationen gibt es innerhalb von 15 Minuten. Danach können Fragen gestellt werden. Anmeldungen werden über smartfarm@uni-bremen.de entgegen genommen. 


DBV startet Spendenaktion

 

Die Landwirte in den von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Gebieten brauchen unsere Hilfe. Helfen wir mit! Über den DBV und die Schorlemer Stiftung kommt das Geld bei den Geschädigten an.

 

Nähere Informationen zur Spendenaktion finden Sie hier!


„Landvolk Küste“ erarbeitet Wahlprüfsteine

 

Die Landvolk-Kreisverbände im Grünland-Gürtel entlang der niedersächsischen Nordseeküste haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Niedersächsischen Landvolkes zusammengeschlossen. Das „Landvolk Küste“ setzt sich gemeinsam gerade für die besonderen Belange der Vielzahl von intensiven Futterbaubetrieben ein mit ertragreichem Wirtschaftsgrünland und Ackerstandorten, besonders geprägt von der hier dominierenden Milchproduktion. Die Erwartungen an Politik und Gesellschaft, vor allem jetzt auch an die Kandidaten der verschiedenen Parteien im anstehenden Kommunal- und Bundestagswahlkampf, sind in verschiedenen „Wahlprüfsteinen“ formuliert.

 

Schauen Sie sich das einmal an und verwenden es gerne für Ihre Gespräche und Diskussionen mit Unterstützern und Kritikern unserer hiesigen Landwirtschaft oder mit den Kandidaten im Bundestags- und Kommunalwahlkampf!

 

Die Wahlprüfsteine finden Sie in der nachfolgenden Datei:

Download
Wahlprüfsteine_final.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.5 MB

Neue Marktrollen in der Energiewirtschaft

 

Betreiber von Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen etc. mit mehr als 100 kWp installierter Leistung sind in den vergangenen Wochen von ihrem jeweiligen Netzbetreiber angeschrieben worden.

Diese müssen bis Anfang Oktober 2021 einen Einsatzverantwortlichen (EIV) und einen Betreiber Technischer Ressource (BTR) bestimmen. Diese Personen/Marktrollen haben verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Das Ganze läuft unter dem Begriff Redispatch 2.0. Da Betreiber in der Regel die Aufgaben nicht selbst übernehmen können, übernehmen diese spezielle Dienstleister.

 

Die Landvolk Betriebsmittel GmbH hat ihr Dienstleistungsangebot erweitert und ist in der Lage, gemeinsam mit einem Dienstleister den Betrieben hierbei zu helfen.

Bei Fragen zu diesem Thema können Sie sich in der Landvolk-Geschäftsstelle melden oder bei der Landvolk Betriebsmittel GmbH unter 04471/965-245 oder per Email: redispatch@lvb-clp.de


Bild wird hochgeladen 0 von 0

Bilder hier reinziehen

Betriebe können ihren Energieverbrauch unverbindlich prüfen lassen

Für das auf drei Jahre ausgelegte Forschungsprojekt SmartFarm2 der Universität Bremen werden im Landkreis Osterholz Bauernhöfe, öffentliche Gebäude und Gewerbebetriebe gesucht, die den Forschern anonymisiert Energiedaten zur Verfügung stellen. Hundert Betriebe können mitmachen. Als ein Teilergebnis der Forschungsarbeiten erhalten die teilnehmenden Betriebe einen hochgenauen Einblick in den Stromverbrauch im Tages- und Jahresverlauf sowie eine individuelle Potentialabschätzung für den Einsatz erneuerbarer Energien in ihrem Gebäude.

Landwirtschaftliche Betriebe haben einerseits einen hohen Strombedarf und andererseits ein großes Flächenpotential für eigene Erzeugungsanlagen (Wind, Sonne, Biomasse). Zudem fallen viele der bereits vorhandenen Erzeugungsanlagen in den nächsten Jahren aus dem EEG, sodass der Verkauf des Stroms an das öffentliche Netz nicht mehr lohnenswert ist. Um sowohl bestehende als auch potentielle neue Anlagen weiterhin gewinnbringend zu nutzen, muss der erzeugte Strom zu einem großen Teil selber verbraucht werden. Dies führt auf eine Eigenverbrauchsoptimierung.

 

Im Rahmen des Projektes installiert ein Elektromeister einen Sensor zur Strom- und Spannungsmessung in ihrem Verteilerkasten und richtet eine Internetverbindung zu den Servern der Forscher ein, wo die Forschungsdaten anonymisiert gesammelt werden. Auch unser Vorsitzender und Kreislandwirt Stephan Warnken ist mit seinem Huxfeld-Hof beim Projekt dabei. Weitere Infos gibt es unter www.smartfarm2.de


Neuausweisung der "roten Gebiete"

 

Die Neufassung der nds. Landes-Dünge-VO (NDüngGewNPVO) sowie die Gebietsausweisung der roten Gebiete wurden im Mai 2021 beschlossen und sind rechtskräftig.

 

Sie können weiterhin ganz genau – für Ihre jeweiligen Feldblöcke – überprüfen, ob sie als nitrat-sensible eingestuft sind oder nicht, nämlich über folgenden Link:

 

https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/

 

Dabei sollten Sie auf der linken Seite unter dem Punkt „Ebenen“ die richtigen Häkchen setzen, nämlich am besten so, wie im Screenshot dargestellt. Alle anderen Häkchen nehmen Sie dann bitte heraus! Nun können Sie sich in der Karte ganz nah an Ihre jeweiligen Flächen heran zoomen.

 

Zudem besteht die Möglichkeit, die Karten in der Landvolk-Geschäftsstelle einzusehen und sich ggfls. Kopien anfertigen zu lassen.




Geflügelpest: Aufhebung der Stallpflicht

 

der  Landkreis Osterholz hebt zum 9. Mai die seit November geltende Stallpflicht für Geflügel auf. 

 

Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-osterholz.de

 

 


Bekanntgabe der gewählten Ortsvertrauensleute gemäß der Briefwahl vom Februar 2021 (Frist zur Stimmenabgabe bis 12.03.2021):

 

In den Gemeinden Grasberg, Lilienthal, Ritterhude und Worpswede sind für die nachstehend im Einzelnen aufgeführten Ortschaftsverbände die in der Liste ausgewiesenen Ortsvertrauensleute wiedergewählt bzw. neu gewählt worden. Die neu gewählten Ortsvertrauensleute sind durch Darstellung im Fettdruck hervorgehoben.

 

 

Download
Wahlergebnis_Internetseite.pdf
Adobe Acrobat Dokument 407.8 KB

 

  Das Landvolk-Fahrrad

 

Das Landvolk-Fahrrad gibt es für Landvolk-Mitglieder günstiger. Moderne und komfortable Mobilität – das verspricht der Kooperationspartner S&S Industrierad GmbH. Beim Kauf eines E-Bikes sparen Landvolk-Vereinsmitglieder bis zu 500 € und genießen folgende Vorteile:

 

  kostenlose Probefahrt und Beratung am Vereinsstandort

  persönliche Lieferung, biometrische Anpassung und Einweisung

  Wartungs- und Reparaturservice direkt vor der Haustür

 

Auf der Website https://www.landvolk-fahrrad.de/ ist der nächste Standort schnell gefunden und ein Termin vereinbart.


Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Wesermarsch - Teile des Landkreises Osterholz zum Beobachtungsgebiet erklärt

 

In Berne im Landkreis Wesermarsch ist am 11.03.2021 der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Durch die geographische Nähe zum Landkreis Osterholz musste ein Beobachtungsgebiet in Schwanewede und zu einem kleinen Teil in Ritterhude eingerichtet werden. In der nebenstehenden Karte ist die genaue Ausweisung des Beobachtungsgebietes ersichtlich. Weitere Information zum Ausbruch der Geflügelpest in Berne sowie die amtliche Bekanntmachung finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Osterholz unter folgendem Link: https://www.landkreis-osterholz.de//portal/meldungen/ausbruch-der-gefluegelpest-im-landkreis-wesermarsch-teile-des-landkreises-osterholz-zum-beobachtungsgebiet-erklaert-901005991-21000.html?rubrik=901000064&vs=1

 




Aufwuchsverwertung für Grünlandflächen mit erheblichen Naturschutzauflagen - Fragebogen zur Mengenerhebung bei interessierten Bewirtschaftern

 

Liebe Kollegen aus dem Großraum Teufelsmoor,

liebe Interessierte aus unserem Kreisverband,

 

der Arbeitskreis Aufwuchsverwertung beim Landvolk-Kreisverband Osterholz beschäftigt sich seit längerem mit der sinnvollen Verwertung von Grünlandaufwuchs von Moorflächen, welcher unter Natur- und Landschaftsschutz-Bedingungen „erzeugt“ wurde und deshalb für Futterzwecke nur noch bedingt nutzbar ist.

 

Auch wenn es bisher nur wenig konkrete Ansätze für eine rentable Aufwuchsverwertung gibt (Worpsweder Schwimmbad), sind doch einige interessante Ideen vorhanden. Um diese weiterverfolgen zu können, ist es wichtig, zu wissen, wieviel "Material" in etwa zur Verfügung steht.

 

Wir haben deshalb einen Fragebogen erstellt und bitten Sie, diesen bis zum 10. März 2021 auszufüllen und an die Landvolk-Geschäftsstelle zurückzusenden. Die Angaben werden vertraulich behandelt und sind zunächst unverbindlich.

 

Soweit sich die Mengen nicht exakt feststellen lassen, bitten wir um möglichst realistische Schätzungen.

 

 

Download
Fragebogen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.5 KB


Karte der zukünftigen „roten Gebiete“ bzw. „roten Feldblöcke“ veröffentlicht

 

 Die niedersächsische Landesregierung hat jetzt erstmals die Karte der „roten Gebiete“ veröffentlicht, die mit der Neufassung der Landes-Düngeverordnung – voraussichtlich ab etwa März/April 2021 – gelten soll. Es gibt also zukünftig keine großflächigen „roten Gebiete“ mehr, sondern die nitratsensiblen Flächen mit den entsprechenden Beschränkungen insbesondere bei der Düngung werden jetzt Feldblock-weise festgesetzt. Insbesondere das Dauergrünland wird zum größten Teil aus den „roten Gebieten“ wieder herausgenommen. Für OHZ werden nun deutlich weniger nitrat-sensible Flächen ausgewiesen als nach der noch gültigen Verordnung. Ein Erfolg unserer Bemühungen!


Aber Vorsicht: Die alten „roten Gebiete“ gelten noch, bis die neue Landes-Düngeverordnung formell in Kraft gesetzt und im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht ist. Bislang handelt es sich noch um einen Entwurf.


Sie können nun für Ihre Flächen konkret überprüfen, ob sie zukünftig als nitratsensibel („rot“) eingestuft sind oder nicht. Eine erste grobe Übersicht bietet die Karte im großen Maßstab. Die dort rot umrandeten und rot unterlegten Flächen sind die zukünftigen „roten Feldblöcke“. Die lila unterlegten Flächen sind die alten, aber im Augenblick noch geltenden „roten Gebiete“.

 

Aber Sie können das auch ganz genau – für Ihre jeweiligen Feldblöcke – überprüfen, nämlich über folgenden Link:

 

https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/

 

Dabei sollten Sie auf der linken Seite unter dem Punkt „Ebenen“ die richtigen Häkchen setzen, nämlich am besten so, wie im Screenshot dargestellt. Alle anderen Häkchen nehmen Sie dann bitte heraus! Nun können Sie sich in der Karte ganz nah an Ihre jeweiligen Flächen heran zoomen.

 

Download
rote Gebiete OHZ 2021.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.3 MB


Stellungnahme zur Moorschutzstrategie der Bundesregierung

 

Die Bundesregierung hat ihre Strategie für den Umgang mit Moorgebieten in Form eines Diskussionspapieres herausgebracht, die "Moorschutzstrategie der Bundesregierung".

 

Zu der Moorschutzstrategie haben wir als Interessenvertretung für die Landwirtschaft  Stellung genommen.

 

Einzelheiten hierzu finden Sie in der nachfolgenden Stellungnahme (pdf-Datei).

 

Download
Moorschutzstrategie, Stellungnahme, 10.1
Adobe Acrobat Dokument 234.7 KB

Stellungnahme zum geplanten Naturschutzgebiet "Heilsmoor und Springmoor"

 

Der Landkreis Osterholz plant die Ausweisung eines weiteren Naturschutzgebietes "Heilsmoor und Springmoor" in den Gemeinden Hambergen, Holste und Vollersode. Hierzu haben wir als Vertretung für die Grundeigentümer und Bewirtschafter der betroffenen land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen Stellung genommen.

 

Einzelheiten hierzu finden Sie in der  folgenden Stellungnahme (pdf-Datei).

Download
NSG Heilsmoor u. Springmoor, Stellungnah
Adobe Acrobat Dokument 200.7 KB

 

Kärcher-Herbstaktion

Danach kräht der Hahn!

 

 

Exklusiv für die Mitglieder im Landvolkverband bietet Kärcher Reinigungsgeräte für den landwirtschaftlichen Einsatz zu attraktiven Sonderkonditionen an.

  • Mobile Heiß-u. Kaltwasserhochdruckreiniger
  • Platzsparende stationäre Melkstandreiniger
  • Zuverlässige Nass-u. Trockensauger
  • Neu: stromunabhängige, kraftvolle Akku-Reinigungsgeräte

Weitere Information erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle oder im Internet unter https://lvb-clp.de/ im Mitgliederbereich.



Erneute Beteiligung  zum geplanten Naturschutzgebiet "Truper Blänken"

 

Der Landvolk-Kreisverband Osterholz hat als Intressenvertretung für die Grundeigentümer und Bewirtschafter zum geplanten Naturschuztgebiet "Truper Blänker" ernuet kritisch Stellung genommen.

 

Einzelheiten hierzu finden Sie in der  folgenden Stellungnahme (pdf-Datei).

Download
Stellungnahme NSG Truper Blänken, 10.09.
Adobe Acrobat Dokument 187.7 KB

Stellungnahme zum geplanten Naturschutzgebiet "Garlstedter Heide- und Moorlandschaft mit Heidhofer Teichen"

 

Der Landkreis Osterholz plant die  Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes "Garlstedter Heide- und Moorlandschaft mit Heidhofer Teichen" in der Stadt Osterholz-Scharmbeck und der Gemeinde Schwanewede.

 

Zu dem geplanten Naturschutzgebiet haben wir für die Grundeigentümer und Bewirtschafter kritisch Stellung genommen.

 

Einzelheiten hierzu in der Stellungnahme des Landvolks sowie zum Verordnungsentwurf mit allen Karten über die Internetseite der Kreisverwaltung:

https://www.landkreis-osterholz.de/portal/seiten/ausweisung-eines-naturschutzgebietes-garlstedter-heide-und-moorlandschaft-mit-heidhofer-teichen--901002394-21000.html

Download
Stellungnahme NSG Garlstedter Heide- und
Adobe Acrobat Dokument 242.2 KB

Kinderbuch "Abenteuer im Maisfeld" in der Landvolk-Geschäftsstelle erhältlich

 

Ein schönes und vor allem informatives Kinderbuch zum Thema Maisanbau in der Region hat die Buschhausenerin Autorin Christiane Kerner veröffentlicht. Die Puppe Luca erlebt hier spannende "Abenteuer im Maisfeld". Ein tolles Buch zum Vorlesen für Kinder ab etwa drei Jahren und auch eine informative Lektüre für größere Kinder. Die Kinder erfahren viel über Anbau und Ernte. Es ist das vierte Buch der Autorin und es sollen noch weitere folgen. "Im nächsten Buch wird es um Störche gehen", verrät Christiane Kerner. Das Buch "Abenteuer im Maisfeld" kostet 15 Euro und ist jetzt in der Landvolk-Geschäftsstelle in der Bördestraße 19 erhältlich.


Landvolk Osterholz nimmt Stellung zum VO-Entwurf "Truper Blänken"

 

Die Kreisverwaltung plant die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes "Truper Blänken" in der Gemeinde Lilienthal. Einzelheiten hierzu unter:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/portal/meldungen/ausweisung-eines-neuen-naturschutzgebietes-truper-blaenken--901005209-21000.html?rubrik=901000010

Hierzu haben wir nun für die betroffenen Eigentümer und Bewirtschafter Stellung genommen - siehe folgende pdf-Datei.

 

 

Download
Stellungnahme NSG Truper Blänken
Stellungnahme NSG Truper Blänken.pdf
Adobe Acrobat Dokument 257.7 KB

"Niedersächsischer Weg" im Natur- und Artenschutz statt NABU-Volksbegehren "Artenvielfalt

 

Seit dem Herbst 2019 hatte der Umweltverband NABU angekündigt, ein Volksbegehren „Artenvielfalt“ in Niedersachsen auf den Weg zu bringen. Am 29. April 2020 wurde nun das Volksbegehren gestartet. Im ersten Schritt benötigt der NABU 25.000 Unterschriften. Danach kann die formale Zulassung des Volksbegehrens beantragt werden. Im zweiten Schritt sind 610.000 Unterstützer-Unterschriften erforderlich. Dann muss der Landtag darüber entscheiden; bei Ablehnung oder Änderung der Vorlage im Landtag findet ein Volksentscheid statt. Wenn dabei eine Mehrheit von mind. 25 % aller Wahlberechtigten zustimmt, ist das Gesetz so, wie vom NABU vorgelegt, beschlossen; der Landtag kann daran nichts mehr ändern.

 

In anderen Bundesländern sind Naturschutzverbände mit Erfolg so vorgegangen, etwa in Bayern, wo es dadurch zu schmerzhaften Einschränkungen für die aktiven Landwirte gekommen ist. Aufgrund dieser Erfahrungen haben die Niedersächsische Landesregierung mit Ministerpräsident Stephan Weil an der Spitze sowie mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies Gespräche aufgenommen mit den Umweltverbänden BUND und NABU, der Landwirtschaftskammer und unserem Landvolk-Landesbauernverband. Ziel war, die Forderungen von Umwelt- und Naturschutz an die Landwirtschaft und die Interessen der Landwirte soweit wie möglich in Einklang zu bringen. Bekanntlich bestehen die Vertreter der Naturschutzverbände auf Änderungen im Naturschutz- und Wasserrecht. Dabei werden Regelungsbereiche aufgegriffen, die schon seit vielen Jahren immer wieder Themen in der politischen Auseinandersetzung und Gegenstand von Gesetzesentwürfen der „grünen Fraktion“ waren (Biotop-Vernetzung, Gewässerrandstreifen, Pflanzenschutzmitteleinsatz in Schutzgebieten, Wiesenbrüterschutz, Moorschutz, Grünlandumbruch, Ökolandbau usw.).

 

Ergebnis der Verhandlungen zwischen Landesregierung und Umweltverbänden sowie Landwirtschaft (Landvolk und LWK) ist nun die Vereinbarung zum „Niedersächsischen Weg“: ein Maßnahmenpaket für den Natur-, Arten- und Gewässerschutz. Damit werden die deutlich weitergehenden Forderungen im Volksbegehren des NABU auf eine – immer noch sehr schmerzliche – Kompromisslösung abgemildert und zum größten Teil mit einem finanziellen Ausgleich versehen. Hierfür sollen seitens der Landesregierung entsprechende Mittel mit einer mittelfristigen Finanzplanabsicherung im Landeshaushalt verankert werden. Beim „Niedersächsischen Weg“ ist die Berechnung der Ausgleichszahlungen nach Wasserrecht oder im Rahmen von AUM an die Praxis angepasst und die Regel lautet: Auflage gegen Geld – weniger Geld, weniger Auflage! Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem untenstehenden Dokument und dem Anschreiben unseres Landvolk-Präsidenten.

Download
2020-05-08_Vereinbarung_Der_Niedersächis
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
2020-05-12_Präsidentenschreiben_Der Nied
Adobe Acrobat Dokument 211.2 KB
Download
Volksbegehren_Gesetzentwurf.pdf
Adobe Acrobat Dokument 268.7 KB


Fast jede 2. Messstelle mit gravierenden Mängeln

Landvolk fordert grundlegende Überprüfung des Nitrat-Messnetzes

 

Osterholz-Scharmbeck. Das Landvolk Niedersachsen sieht sich in seiner Kritik an dem Messstellennetz zur Beurteilung der Grundwasserqualität bestärkt. Fast jede zweite Messstelle weist gravierende Mängel auf. Dieses Ergebnis hat ein Fachgutachten des Büros Hydor Consult mit Sitz in Berlin ergeben. „Das Gutachten hat unsere Befürchtungen leider bestätigt: Die Grundwasser-Messstellen liefern in ihrem derzeitigen Zustand keine verlässlichen Ergebnisse“, fasst der Osterholzer Landvolk-Vorsitzende Stephan Warnken zusammen.

 

Das Gutachten belegt Mängel an den bautechnischen Zuständen zahlreicher Messstellen, deren gesamtes Netz wird als wenig repräsentativ eingestuft und eignet sich somit nicht zur Festlegung der sogenannten „roten Gebiete“. „Wir fordern hier eine deutliche Nachbesserung von den Landesbehörden. Die jetzige Datengrundlage für die Ausweisung der roten Gebiete mit ihren erheblichen Bewirtschaftungseinschränkungen für die Landwirte ist absolut unzureichend. Das muss schleunigst korrigiert werden“, fasst Stephan Warnken die aus dem Gutachten resultierenden Forderungen des Landvolkes zusammen. „Die Gebietsausweisung werden wir gerichtlich überprüfen lassen. Dafür liefert uns das Gutachten gute Argumente“, meint Warnken.

 

Das Gutachten hat 41 Grundwasserkörper hinsichtlich ihres Zuschnittes mit den zugehörigen Typflächen/Teilräumen analysiert. Es kommt zu dem Ergebnis, dass die geringe Dichte der Messstellen in den Grundwasserkörpern nicht repräsentativ ist. Die ausgewiesenen Messstellen bilden nicht die reale Landnutzung ab. Das unterirdische Fließverhalten des Grundwassers wird zudem bei der Abgrenzung der Grundwasserkörper nicht ausreichend beachtet.

 

648 Messstellen wurden konkret auf ihre Qualität überprüft, parallel dazu die auf Grundlage dieser Messstellen beruhende Zustandsbeschreibung der Grundwasserkörper nach EU-Recht. 190 der 648 überprüften Messstellen weisen gravierende Mängel auf, beispielsweise in den bautechnischen Anforderungen. An weiteren 194 Messstellen belegt das Gutachten noch geringe Mängel. In 264 Fällen ist die Dokumentation der Ausbaupläne der Messstellen für eine Bewertung unzureichend, deshalb sind belastbare Aussagen zur Nitratbelastung dieser Messstellen nicht möglich, so auch bei einigen Brunnen in Osterholz. Hydor hat dazu eine Vielzahl von Parametern entlang der Messstellen abgeprüft. Schließlich sieht das Fachgutachten nach einem Vergleich der Messstellennetze europäischer Nachbarländer und der Schweiz mit dem in Deutschland eine nachteilige Behandlung der deutschen Landwirte gegenüber den europäischen Kollegen.

 

Das von der Hydor Consult GmbH in Berlin in der Verantwortung von Dr. Stephan Hannappel erarbeitete Gutachten haben 23 Kreisverbände im Landvolk Niedersachsen – darunter auch der Osterholzer Landvolk-Verband – in Zusammenarbeit mit der Landesgeschäftsstelle in Auftrag gegeben. Es trägt den Titel „Evaluierung der Einstufung von 41 Grundwasserkörpern in den schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat für den zweiten Bewirtschaftungsplan nach EG-WRRL in 2015 durch den NLWKN“. Die Ergebnisse wurden Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bereits vorab übermittelt.

 

Im direkten Gespräch will das Landvolk seine Kritik gegenüber den beiden Ministern sowie dem NLWKN als zuständiger Fachbehörde gern erläutern. „Wir Landwirte sind absolut für Gewässerschutz. Aber die dafür vorgesehenen Maßnahmen müssen auch tauglich sein und wissenschaftlich fundiert“, sagt Stephan Warnken. Dazu müssten gesicherte, glaubhafte und präzise Daten vorliegen. Gerade wegen der großen Bedeutung, die dem Ergebnis jeder einzelnen Messtelle bei der Festlegung der Düngeauflagen in den so genannten „roten Gebieten“ zukomme, müsse deren Aussagekraft absolut unangreifbar sein. „Wir müssen uns darauf verlassen können, dass wir mit den verordneten Maßnahmen auch tatsächlich einen nachweisbaren Beitrag zum Schutz des Grundwassers leisten“, betont der Landvolk-Vorsitzende. Dem Messnetz komme eine Schlüsselfunktion im Rahmen des Wasserschutzes zu, die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung der Flächen müssen daher sehr sorgfältig begründet sein.

Download
Das Gutachten in Kurzform
HYDOR 2020_Kurzfassung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 689.1 KB



Entwurf der Naturschutzgebiets-VO „Billerbeck und Oldendorfer Bach“

 Landvolk Osterholz kritisiert die vorgelegte Planung

 

Die Kreisverwaltung Osterholz hat einen Verordnungsentwurf für ein neues Naturschutzgebiet (NSG) „Billerbeck und Oldendorfer Bach“ öffentlich ausgelegt, Einwendungsfrist: 06.03.2020. Hierzu hat der Landvolk-Verband Osterholz nun eine kritische Stellungnahme bei der Kreisverwaltung eingereicht.

 

Kritisiert wird insbesondere, dass zur Sicherung des 302 ha großen FFH-Gebietes insgesamt 349 ha Fläche unter Naturschutzregime gestellt werden sollen, also immerhin zusätzlich 47 ha, die bisher nicht FFH-Status hatten. Zudem hält das Landvolk die sog. Sicherung über eine NSG-Verordnung nicht für geboten; eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet wäre vorzuziehen.

 

Des weiteren wird beanstandet, dass die NSG-Ausweisung die Entwicklung einiger Betriebe mit Hofstellen in der Nähe des Schutzgebietes deutlich behindern oder gar unmöglich machen könnte. Die Bewirtschaftungsauflagen sowohl auf den betroffenen Grünlandflächen als auch im Privatforst werden zum Teil als unnötig belastend bzw. wenig praxistauglich, vor allem im Forstbereich, angeprangert und abgelehnt.

 

Einzelheiten hierzu in der Stellungnahme des Landvolks sowie zum Verordnungsentwurf mit allen Karten über die Internetseite der Kreisverwaltung: https://www.landkreis-osterholz.de/portal/meldungen/ausweisung-eines-naturschutzgebietes-billerbeck-und-oldendorfer-bach--901004916-21000.html?rubrik=901000010

Download
NSG Billerbeck u. Oldendorfer Bach_Stell
Adobe Acrobat Dokument 577.3 KB


Afrikanische Schweinepest – Versicherungsschutz überprüfen!

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) kann erhebliche Auswirkungen auf unsere landwirtschaftlichen Betriebe haben, auch auf reine Rinderbetriebe. Ernteverbote beim Silomais, aber auch für Grünland und andere Kulturen, können nicht ausgeschlossen werden, desgleichen weitere Restriktionen und Auswirkungen auf Viehtransporte und dergleichen.

 

Jeder muss für sich und seinen Betrieb prüfen, ob ein solcher Fall für seinen Betrieb auch ohne Versicherung verkraftbar wäre oder ob doch ein Versicherungsschutz dringend geboten ist. Informationen mit konkreten Angaben hierzu im nachfolgenden Rundschreiben mit Angebot von unserem Landvolk Versicherungsdienst Elbe-Weser GmbH bzw. telefonisch unter 04761-992300. Anfragen per Mail an mail@lvvd.de.

 

 Unabhängig davon sollten alle Rinderhalter, die noch einige wenige Schweine halten, etwa zum Eigenverbrauch, dringend für sich entscheiden, ob diese nicht besser umgehend abgeschafft werden. Mischbetriebe sind deutlich stärker gefährdet und können größere Schäden erleiden als reine Rinderbetriebe.

 

Alle Schweinehalter sollten darüber hinaus das Thema Bio-Sicherheit (Seuchenhygiene und sonstige Schutzvorkehrungen) im eigenen Betrieb überprüfen und bei Bedarf sofort nachbessern. Das ist ein Akt der Solidarität im Interesse aller Tierhalter. Besonders gefordert sind zudem Schweinehalter – auch Hobby-Tierhalter – mit Auslauf- oder Freilandhaltung. Hier ist eine doppelte Abzäunung mit Untergrabungsschutz zu fordern, damit auch im ungünstigsten Fall kein direkter Kontakt zwischen Wild- und Hausschwein zustande kommen kann.

 

Die Situation ist ernst. Handeln Sie!

 

 

 

Download
Rundschreiben_ASP.pdf
Adobe Acrobat Dokument 65.5 KB
Download
ASP_Ernteangebote_Übersicht_OHZ.pdf
Adobe Acrobat Dokument 88.6 KB


Düngebedarfsermittlung, Nährstoffvergleich, ENNI und rote Gebiete

 

 

 

Wie bisher muss auch in diesem Jahr wieder ein Nährstoffvergleich für das vorangegangene Jahr bis zum 31.3.2020 fertiggestellt werden (sofern als Bezugszeitraum das Kalenderjahr gewählt wurde). Außerdem muss jeder Landwirt vor der ersten Düngung seinen Düngebedarfs ermitteln. Neu ist in diesem Jahr, dass Nährstoffvergleich und Düngebedarfsermittlung online an das elektronische Meldeprogramm ENNI der LWK Niedersachsen zu melden sind. Für den Nährstoffvergleich 2019 muss das bis zum 31.03.2020 geschehen sein. Nur für die Düngebedarfsermittlung gilt in diesem Jahr einmalig eine längere Frist, nämlich bis zum 31.05.2020. Ebenfalls einmalig gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, statt der schlagbezogenen Düngebedarfsermittlung nur den gesamten Düngebedarf zu melden. Sowohl bei der Erstellung als auch bei der Meldung der Nährstoffvergleiche und der Düngebedarfsermittlungen an die LWK stehen wir Ihnen in der Landvolk-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Frau Seebeck, Frau Brünjes oder Herrn Otten unter 04791/942419.

 

Außerdem weisen wir darauf hin, dass Betriebe mit Flächen in den sogenannten roten Gebieten (Abgrenzung auf unserer Internetseite ersichtlich) verpflichtet sind, bereits vor der ersten Düngung den Nährstoffgehalt der eigenen Wirtschaftsdünger über Analysen feststellen zu lassen. Die Analysen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und für jede Güllelagerstätte, aus der Gülle ausgebracht werden soll, ist eine separate Probe zu nehmen. Strohreiche Festmiste sind von dieser Pflicht ausgenommen.

 

Weitere Hinweise zu den neuen Vorgaben in den roten Gebieten finden Sie auf der Seite der LWK unter dem Webcode 01036155.

 

(https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/96/nav/2207/article/34978.html).




 

Kurz mal raus – Die LKK-Kurzkuren machen es möglich

 

Nicht jeder kann/möchte seinen landwirtschaftlichen Betrieb für 3 Wochen verlassen, um in einem mehrwöchigen Gesundheitskurs neue Kraft zu tanken. Die LKK bietet daher sog. Kurzkuren an.

 

Das Programm ist sehr vielfältig und bietet, je nach Klinik, unterschiedliche Module an. Jeder Versicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, der aktiv etwas für seine Gesundheit tun will, kann an einer LKK-Kurzkur teilnehmen. Für die Teilnahme ist keine ärztliche Verordnung erforderlich. Die LKK bezuschusst die aktive Teilnahme am Gesundheitsprogramm mit 150,00 €. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass an min. 80% der Kurseinheiten teilgenommen wurde. Sie entscheiden selbst, wo Sie Ihre Kurzkur machen (z. B. in Damp oder Bad Zwischenahn). Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (04791/94 24 13).

 



 

Jeden Tag zu funktionieren, funktioniert auf Dauer nicht!

 

Finanzielle Belastungen, zunehmende Bürokratie, eine ungewisse Hofnachfolge/ Betriebs-übergabe oder andere Probleme sind seelische Belastungen, die jeder kennt. Die SVLFG hat viele Hilfsangebote zu diesem Thema, die speziell an die grünen Berufe angepasst sind. Leider fehlt oft die Zeit oder der Betrieb lässt einfach keine kurze Abwesenheit zu, um an Seminaren oder etwa Kurzkuren teilzunehmen. Hier besteht die Möglichkeit folgende Angebote von zu Hause aus wahrzunehmen:

  •  GET.ON – Online Gesundheitstraining Einfach, kostenlos und anonym!
    Unabhängig von Zeit und Ort können Sie dieses Hilfsangebot in Ihren Alltag integrieren. GET.ON ist ein wissenschaftlich gestütztes Online-Selbsthilfetraining, das von qualifizierten und geschulten Trainern geführt wird.
  • Krisenhotline – Wenn plötzlich alles zu viel wird!
    Schnelle telefonische Hilfe für belastende Momente bietet die sog. Krisenhotline. Erfahrene Psychologen stehen Ihnen täglich und rund um die Uhr telefonisch unter 0561/78 51 01 01 zur Seite.
  • Intensives Einzelfallcoaching
    Begleitung durch Krisenzeiten durch speziell geschulte Trainer. Das intensive Einzelfall-coaching ist ein weiteres Angebot zur Prävention, das telefonisch (Tel.: 0561/78 51 05 12) oder – bei Bedarf – auch durch ein persönliches Gespräch genutzt werden kann.

 




PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG (PZR)

 

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) beteiligt sich als zusätzlichen Service an Ihren Kosten für die Professionelle Zahnreinigung (PZR). Erstattet werden 80 v. H. der tatsächlich entstandenen Kosten, jedoch nicht mehr als 50,00 Euro je Kalenderjahr. Zur Erstattung legen Sie bitte der LKK jeweils die Originalrechnung vor.

 

Die professionelle Zahnreinigung dient vor allem der Vorsorge von Karies und chronischer Zahn-fleischentzündung (Parodontitis). Ursachen sind oft Zahnstein oder Zahnbeläge. Diese werden im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung durch den Zahnarzt oder eine ausgebildete Prophylaxehelferin entfernt. Danach werden die gereinigten Flächen poliert und mit Fluorid gehärtet. Es erfolgt eine Beratung über die tägliche Mundhygiene.

 

NICHT VERGESSEN!

Um eine schnellere Bearbeitung Ihres Leistungsantrages zu ermöglichen, benötigt die LKK Ihre Bankverbindung.

 

Zahngesundheit im Kindergartenalter

Es besteht die Möglichkeit, im Alter vom 6. bis zum 33. Lebensmonat an drei zahnärztlichen Früherkennungsmaßnahmen in der zahnärztlichen Praxis teilzunehmen. Zusätzlich besteht in diesem Alter ein Anspruch auf Anwendung von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung. Im Alter vom

34. Lebensmonat bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres besteht ein Anspruch auf drei weitere zahnärztliche Früherkennungsmaßnahmen. Die Anwendung von Fluoridlack kann hier bei Kindern mit hohem Kariesrisiko angezeigt sein.

 

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich auch gerne an unsere Landvolk-Geschäftsstelle, Frau Heyer (04791 9424-13)!



B 74 - Ortsumfahrung Ritterhude

 

Die sog. Linienbestimmung für die Ortsumfahrung Ritterhude der B 74 erfolgte 2015, nachdem das Verfahren 24 Jahre vorher - 1991 - angeschoben worden war. Jetzt gab es im Rathaus Ritterhude am 18. September eine Projektkonferenz, um den aktuellen Verfahrensstand vorzustellen.

 

Als Landvolk-Verband haben wir uns nach der Breite der Staße einschließlich Bankett etc. und nach dem Gesamtflächenverbrauch der Maßnahme einschließlich Kompensationsmaßnahmen u. dgl. erkundigt, leider ohne konkrete Antwort. Ferner haben wir auf die Notwendigkeit eines Unternehmensflurbereinigungsverfahrens hingewiesen, um die benötigten Flächen zu beschaffen sowie die unvermeidbaren Zerschneidungsschäden für die landwirtschaftlichen Betriebe, am Wirtschaftswege- und Grabennetz zu minimieren und auszugleichen.

 

Eine vielleicht tröstliche Information: Die Straßenbaubehörde rechnet damit, dass das Baurecht für die neue Bundesstraße erst in etwa 10 Jahren vorliegen könnte. Der Hinweis von der Naturschutzseite, dass das Projekt angesichts der aktuellen Umwelt- und Klimaschutzdebatte nicht so recht mehr in die Zeit passe, ist sicher ebenfalls nicht ganz von der Hand zu weisen. Schließlich werden FFH-Naturschutz-Gebiete tangiert, Vogelschutz-, Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiete werden durchschnitten und gewaltige Massen an Moorboden werden ausgekoffert werden müssen, um die Straße zu bauen. Hier ist baldige Klarheit - auch und gerade für die Planungssicherheit unserer Betriebe - erforderlich, ob das alles weiter verfolgt werden soll.

 

Die Präsentation der Straßenbauverwaltung soll in Kürze unter folgendem Link herunterzuladen sein:

 

https://www.strassenbau.niedersachsen.de/startseite/projekte/

 




Landvolk Osterholz nimmt Stellung zum VO-Entwurf "Teichfledermausgewässer"

 

Die Kreisverwaltung plant die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes "Teichfledermausgewässer" in der Gemeinde Schwanewede. Hierauf hatten wir in einer früheren Meldung bereits hingewiesen. Einzelheiten hierzu unter:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/NSGTeichfledermausgewaesser

 

Hierzu haben wir nun für die betroffenen Eigentümer und Bewirtschafter Stellung genommen - siehe  folgende pdf-Datei.

Download
NSG Teichfledermausgewässer, Stellungnah
Adobe Acrobat Dokument 220.5 KB