Aktuelle Informationen Kreisverband Osterholz e. V.


Afrikanische Schweinepest – Versicherungsschutz überprüfen!

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) kann erhebliche Auswirkungen auf unsere landwirtschaftlichen Betriebe haben, auch auf reine Rinderbetriebe. Ernteverbote beim Silomais, aber auch für Grünland und andere Kulturen, können nicht ausgeschlossen werden, desgleichen weitere Restriktionen und Auswirkungen auf Viehtransporte und dergleichen.

 

Jeder muss für sich und seinen Betrieb prüfen, ob ein solcher Fall für seinen Betrieb auch ohne Versicherung verkraftbar wäre oder ob doch ein Versicherungsschutz dringend geboten ist. Informationen mit konkreten Angaben hierzu im nachfolgenden Rundschreiben mit Angebot von unserem Landvolk Versicherungsdienst Elbe-Weser GmbH bzw. telefonisch unter 04761-992300. Anfragen per Mail an mail@lvvd.de.

 

 Unabhängig davon sollten alle Rinderhalter, die noch einige wenige Schweine halten, etwa zum Eigenverbrauch, dringend für sich entscheiden, ob diese nicht besser umgehend abgeschafft werden. Mischbetriebe sind deutlich stärker gefährdet und können größere Schäden erleiden als reine Rinderbetriebe.

 

Alle Schweinehalter sollten darüber hinaus das Thema Bio-Sicherheit (Seuchenhygiene und sonstige Schutzvorkehrungen) im eigenen Betrieb überprüfen und bei Bedarf sofort nachbessern. Das ist ein Akt der Solidarität im Interesse aller Tierhalter. Besonders gefordert sind zudem Schweinehalter – auch Hobby-Tierhalter – mit Auslauf- oder Freilandhaltung. Hier ist eine doppelte Abzäunung mit Untergrabungsschutz zu fordern, damit auch im ungünstigsten Fall kein direkter Kontakt zwischen Wild- und Hausschwein zustande kommen kann.

 

Die Situation ist ernst. Handeln Sie!

 

 

 

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Tag des Rindes am 13. Februar 2020

 

Am Donnerstag, 13. Februar, veranstaltet der Landvolk-Kreisverband Osterholz gemeinsam mit dem Kreisrindviehzuchtverein, den Besamungsvereinen im Landkreis Osterholz, der Landberatung Osterholz und der Landwirtschaftskammer-Bezirksstelle Bremervörde den "Tag des Rindes". Die Veranstaltung findet um 10 Uhr im "Grasberger Hof" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wird der Vortrag mit dem Titel "Veränderung mutig gestalten" von Agraringenieurin Anne Körkel stehen. Die Unternehmerin wird als "Mut-Botschafterin" bezeichnet. Ihre artgerecht gehaltenen Hähnchen brachten ihr bereits den Titel "Landwirtin des Jahres" ein. Zudem wird zu den Themen Paratuberkulose, "Klima-Check für landwirtschaftliche Betriebe" und QM referiert. Es sind nicht nur Betriebsleiter, sondern auch weitere Familienangehörige und Mitarbeiter herzlich eingeladen.



Düngebedarfsermittlung, Nährstoffvergleich, ENNI und rote Gebiete

 

Wie bisher muss auch in diesem Jahr wieder ein Nährstoffvergleich für das vorangegangene Jahr bis zum 31.3.2020 fertiggestellt werden (sofern als Bezugszeitraum das Kalenderjahr gewählt wurde). Außerdem muss jeder Landwirt vor der ersten Düngung seinen Düngebedarfs ermitteln. Neu ist in diesem Jahr, dass Nährstoffvergleich und Düngebedarfsermittlung online an das elektronische Meldeprogramm ENNI der LWK Niedersachsen zu melden sind. Für den Nährstoffvergleich 2019 muss das bis zum 31.03.2020 geschehen sein. Nur für die Düngebedarfsermittlung gilt in diesem Jahr einmalig eine längere Frist, nämlich bis zum 31.05.2020. Ebenfalls einmalig gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, statt der schlagbezogenen Düngebedarfsermittlung nur den gesamten Düngebedarf zu melden. Sowohl bei der Erstellung als auch bei der Meldung der Nährstoffvergleiche und der Düngebedarfsermittlungen an die LWK stehen wir Ihnen in der Landvolk-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Frau Seebeck, Frau Brünjes oder Herrn Otten unter 04791/942419.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass Betriebe mit Flächen in den sogenannten roten Gebieten (Abgrenzung auf unserer Internetseite ersichtlich) verpflichtet sind, bereits vor der ersten Düngung den Nährstoffgehalt der eigenen Wirtschaftsdünger über Analysen feststellen zu lassen. Die Analysen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und für jede Güllelagerstätte, aus der Gülle ausgebracht werden soll, ist eine separate Probe zu nehmen. Strohreiche Festmiste sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Weitere Hinweise zu den neuen Vorgaben in den roten Gebieten finden Sie auf der Seite der LWK unter dem Webcode 01036155.

 

 

(https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/96/nav/2207/article/34978.html).



Kostenloses Rinderseminar im März 2020

 

Das Landvolk Osterholz bietet zusammen mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) an folgenden Terminen ein „Rinderseminar“ im Landkreis Osterholz an:

 

10.03.2020 in OHZ und am 31.03.2020 in Schwanewede.

 

Teilnehmen können Betriebsleiter, MiFa´s oder Arbeitnehmer. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer in der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) versichert sind. Das Seminar beginnt um 09:30 Uhr mit dem Theorieteil. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen folgt dann der Praxisteil auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Um 15:30 Uhr endet das Seminar. Die Feedbacks der Schulungsteilnehmer haben gezeigt, dass auch für Rinderhalter mit langjähriger Erfahrung dieses Seminar ansprechend und hilfreich ist.

 

Was wird geschult?

 

Theorieteil:

  • Mensch-Tier Beziehung
  • Sinnesleistungen von Rindern
  • Anforderungen an bauliche Einrichtungen

Praxisteil:

  • Low-Stress Stockmanship
  • Beruhigungspunkte am Rind
  • Verschiedene Halfterformen
  • Drenchen von Rindern
  • Ablegen und transportieren von Kälbern
  • Grundsätzliches Verhalten im Stall
  • Fluchtpunkte aus dem Stall und andere bauliche Aspekte

Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

 

Interessierte melden sich bitte per Telefon an: 04791/942418.



 

Grüner Ball am 29. Februar 2020

 

Es ist wieder soweit: Nach den Jahren 2018 und 2019, präsentieren wir Ihnen auch im Jahr 2020 wieder den Grünen Ball in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck. Feiern Sie mit uns den dritten Festball für alle Land- und Forstwirte, Landfrauen, Jäger, Landjugendlichen und Angehörigen des Landvolks Osterholz e.V. mit der bekannten Live Band Free Steps. Eintrittskarten sind in der Geschäftsstelle des Landvolks Osterholz erhältlich.

Eintritt pro Person mit Sitzplatz: 18,- Euro

Eintritt pro Person Stehplatz: 15,- Euro

 

Veranstaltungsort: Stadthalle Osterholz-Scharmbeck

Einlass ab 19.45 Uhr - um eine festliche Abendgarderobe wird gebeten.

 


 

Grüner Ball am 29. Februar 2020

 

Es ist wieder soweit: Nach den Jahren 2018 und 2019, präsentieren wir Ihnen auch im Jahr 2020 wieder den Grünen Ball in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck. Feiern Sie mit uns den dritten Festball für alle Land- und Forstwirte, Landfrauen, Jäger, Landjugendlichen und Angehörigen des Landvolks Osterholz e.V. mit der bekannten Live Band Free Steps. Eintrittskarten sind in der Geschäftsstelle des Landvolks Osterholz erhältlich.

Eintritt pro Person mit Sitzplatz: 18,- Euro

Eintritt pro Person Stehplatz: 15,- Euro

 

Veranstaltungsort: Stadthalle Osterholz-Scharmbeck

Einlass ab 19.45 Uhr - um eine festliche Abendgarderobe wird gebeten.

 



 

Aktionstag am 18. Januar von 10 bis 14 Uhr vor dem Famila-Markt in Buschhausen!

 

"Lasst und miteinander reden!"

 

Nicht erst seit den Bauerndemonstrationen informieren Landwirte vor Ort Verbraucher über die Herstellung von Lebensmitteln oder die Arbeit auf Feld und Hof und im Stall. Seit 2015 gibt es anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) das Format der Graswurzelbewegung „Wir machen euch satt – Dialog statt Protest“. Was einst in Berlin begann, ist nun überall in Niedersachsen präsent. Am 18. Januar werden Bauern und Bäuerinnen erneut auf die Verbraucher zugehen. Das Landvolk ruft zum landesweiten Dialogtag „Lasst uns miteinander reden“ auf, um vor Ort ins Gespräch zu kommen. Im Landkreis Osterholz findet der Aktionstag am Sonnabend, 18. Januar von 10 bis 14 Uhr vor dem Famila-Markt in Buschhausen statt.

„Frag doch mal direkt den Landwirt!“, heißt es dann. Wir haben allerlei Infos zu den aktuellen Themen vorbereitet, die Landwirtschaft und Verbraucher gleichermaßen betreffen. Ob es um Tierhaltung und Tierwohl, Biodiversität, Fleisch- und Milchproduktion oder Pflanzenschutz geht – Landwirte sind auf dem Weg und produzieren das, was von der Gesellschaft gefordert wird. Doch leider findet sich dies nicht im Kaufverhalten der meisten Verbraucher wieder. An der Ladenkasse entscheidet doch das Portemonnaie, und das zu höheren Kosten produzierte Lebensmittel vom Wunschkatalog wird durch Discountware ersetzt. Diesen Widerspruch wollen die Landwirte am 18. Januar ansprechen

 



 

"DBV im Dialog - Verbandsarbeit für die Zukunft!"

Diskussionsveranstaltung am 8. Januar 2020 in Bremen

 

Zum Jahresauftakt 2020 laden die Landvolk-Kreisverbände Osterholz, Rotenburg-Verden und Mittelweser sowie der Bremische Landwirtschaftsverband zur Gemeinschaftsveranstaltung "DBV im Dialog - Verbandsarbeit für die Zukunft!" ein.

Am Mittwoch, 8. Januar werden die Referenten Karsten Schmahl, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, und Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, von 10.30 bis 14 Uhr im Gasthaus Grothenns, Arberger Heerstraße 101, 28307 Bremen mit den Gästen diskutieren. Anmeldungen unter: einladung@bremer-bauernverband.de. Natürlich kann man an diesem Tag auch spontan zu unserer Veranstaltung kommen.

 


 

Bachelor-Arbeit zu Klauengesundheit/Mortellaro -
Studentin bittet um Unterstützung

 

Die Klauengesundheit ist ein großes Thema in allen Rinder-Betrieben. Untersuchungen hierzu können den Rinderhaltern deshalb nur helfen. Wir leiten deshalb gerne die Bitte von Frau Svenja Schlüter weiter, Landwirtschafts-Studentin an der FH Osnabrück, um Beteiligung an einer Online-Umfrage für ihre Bachelor-Arbeit. Frau Schlüter schreibt dazu:

 

"Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit zum Thema „Stand und Perspektiven der Zucht auf Klauengesundheit mit dem Zuchtwert DD-Control“. Mit einer Onlineumfrage möchte ich die Handhabung mit Mortellaro in Praxisbetrieben erfassen und hieraus mögliche Schwachstellen ausarbeiten. Ich würde mich freuen, wenn sie mich hierbei unterstützen und den Link zu meiner Umfrage mit Ihren Mitgliedern teilen würden. Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmern zwei Amazon-Gutscheine verlost."

 

Der Link zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/f1c4a3e

 



 

Kurz mal raus – Die LKK-Kurzkuren machen es möglich

 

Nicht jeder kann/möchte seinen landwirtschaftlichen Betrieb für 3 Wochen verlassen, um in einem mehrwöchigen Gesundheitskurs neue Kraft zu tanken. Die LKK bietet daher sog. Kurzkuren an.

 

Das Programm ist sehr vielfältig und bietet, je nach Klinik, unterschiedliche Module an. Jeder Versicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, der aktiv etwas für seine Gesundheit tun will, kann an einer LKK-Kurzkur teilnehmen. Für die Teilnahme ist keine ärztliche Verordnung erforderlich. Die LKK bezuschusst die aktive Teilnahme am Gesundheitsprogramm mit 150,00 €. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass an min. 80% der Kurseinheiten teilgenommen wurde. Sie entscheiden selbst, wo Sie Ihre Kurzkur machen (z. B. in Damp oder Bad Zwischenahn). Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (04791/94 24 13).

 



 

Jeden Tag zu funktionieren, funktioniert auf Dauer nicht!

 

Finanzielle Belastungen, zunehmende Bürokratie, eine ungewisse Hofnachfolge/ Betriebs-übergabe oder andere Probleme sind seelische Belastungen, die jeder kennt. Die SVLFG hat viele Hilfsangebote zu diesem Thema, die speziell an die grünen Berufe angepasst sind. Leider fehlt oft die Zeit oder der Betrieb lässt einfach keine kurze Abwesenheit zu, um an Seminaren oder etwa Kurzkuren teilzunehmen. Hier besteht die Möglichkeit folgende Angebote von zu Hause aus wahrzunehmen:

  •  GET.ON – Online Gesundheitstraining Einfach, kostenlos und anonym!
    Unabhängig von Zeit und Ort können Sie dieses Hilfsangebot in Ihren Alltag integrieren. GET.ON ist ein wissenschaftlich gestütztes Online-Selbsthilfetraining, das von qualifizierten und geschulten Trainern geführt wird.
  • Krisenhotline – Wenn plötzlich alles zu viel wird!
    Schnelle telefonische Hilfe für belastende Momente bietet die sog. Krisenhotline. Erfahrene Psychologen stehen Ihnen täglich und rund um die Uhr telefonisch unter 0561/78 51 01 01 zur Seite.
  • Intensives Einzelfallcoaching
    Begleitung durch Krisenzeiten durch speziell geschulte Trainer. Das intensive Einzelfall-coaching ist ein weiteres Angebot zur Prävention, das telefonisch (Tel.: 0561/78 51 05 12) oder – bei Bedarf – auch durch ein persönliches Gespräch genutzt werden kann.

 



Änderung im Düngerecht

Infoveranstaltungen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

 

Wir weisen auf folgende Informationsveranstaltungen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin zum Thema

„Änderungen im Düngerecht – Wirtschaften mit den Anforderungen der neuen Landesdüngeverordnung“

 

Termine:

 Montag, 25. November 2019, 09:30 bis 13:00 Uhr; Selsinger Hof, Bahnhofstr. 1, 27446 Selsingen

Mittwoch, 27. November 2019, 09:30 bis 13:00 Uhr; Gaststätte Büttelmann, Wollingst, Wollingster Dorfstr. 13, 27616 Beverstedt


Einzelheiten hierzu sowie Anmeldung bei der LWK Niedersachsen über Internet https://www.lwk-niedersachsen.de/ unter den Webcodes 33004159 (Selsingen) und 33004160 (Wollingst).

 

 



Bäuerinnen-Kur – Winterhalbjahr 2019/2020

  

Um den besonderen Belastungsbedingungen der aktiven Landwirtsfrauen durch Betrieb und Familie Rechnung zu tragen, bietet die Reha-Klinik Frisia in Bad Tölz erneut besondere Kurgänge für 2019/2020 an.

 

Das oberbayerische Bad Tölz liegt umgeben von Bergen und Seen im idyllischen Isarwinkel. Dort wird den Bäuerinnen aus ganz Deutschland die „klassische“ orthopädische Rehabilitation angeboten. Die Kurdauer beträgt wie üblich 3 Wochen. Abgesehen von speziellen Veranstaltungen soll der Erfahrungsaustausch in einer Gruppe von 15 Bäuerinnen für einen nachhaltigen Kurerfolg sorgen. Dies hat sich bei früheren Bäuerinnen-Kuren bestens bewährt.      

 

Voraussetzung für die Bewilligung ist, wie bei jeder Rehabilitationsmaßnahme über die Alterskasse, dass gesundheitliche Einschränkungen in Bezug auf die Erwerbsfähigkeit vorliegen und dass das Heilverfahren diesen nachhaltig positiv entgegenwirken kann. Bei Interesse empfehlen wir eine baldige Antragsstellung. 

 

Anreisetermine für das Winterhalbjahr 2019/2020 (Anreisetage jeweils Dienstag und Mittwoch)

 

Termine 2019

Termine 2020

22. u. 23.10.2019

07. u. 08.01.2020

29. u. 30.10.2019

14. u. 15.01.2020

05. u. 06.11.2019

21. u. 22.01.2020

12. u. 13.11.2019

28. u. 29.01.2020

19. u. 20.11.2019

04. u. 05.02.2020

26. u. 27.11.2019

11. u. 12.02.2020

03. u. 04.12.2019

18. u. 19.02.2020

10. u. 11.12.2019

25. u. 26.02.2020

17. u. 18.12.2019

03. u. 04.03.2020

 

10. u. 11.03.2020

 

17. u. 18.03.2020

 

24. u. 25.03.2020

 

Eine Dorfhelferin kann – soweit die Voraussetzungen gegeben sind – für die Zeit der Rehabilitationsmaßnahme beantragt werden.

 

Wir vom Landvolk stehen Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung:

 

Christin Heyer Tel. 04791/9424-13

 



PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG (PZR)

 

Die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) beteiligt sich als zusätzlichen Service an Ihren Kosten für die Professionelle Zahnreinigung (PZR). Erstattet werden 80 v. H. der tatsächlich entstandenen Kosten, jedoch nicht mehr als 50,00 Euro je Kalenderjahr. Zur Erstattung legen Sie bitte der LKK jeweils die Originalrechnung vor.

 

Die professionelle Zahnreinigung dient vor allem der Vorsorge von Karies und chronischer Zahn-fleischentzündung (Parodontitis). Ursachen sind oft Zahnstein oder Zahnbeläge. Diese werden im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung durch den Zahnarzt oder eine ausgebildete Prophylaxehelferin entfernt. Danach werden die gereinigten Flächen poliert und mit Fluorid gehärtet. Es erfolgt eine Beratung über die tägliche Mundhygiene.

 

NICHT VERGESSEN!

Um eine schnellere Bearbeitung Ihres Leistungsantrages zu ermöglichen, benötigt die LKK Ihre Bankverbindung.

 

Zahngesundheit im Kindergartenalter

Es besteht die Möglichkeit, im Alter vom 6. bis zum 33. Lebensmonat an drei zahnärztlichen Früherkennungsmaßnahmen in der zahnärztlichen Praxis teilzunehmen. Zusätzlich besteht in diesem Alter ein Anspruch auf Anwendung von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung. Im Alter vom

34. Lebensmonat bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres besteht ein Anspruch auf drei weitere zahnärztliche Früherkennungsmaßnahmen. Die Anwendung von Fluoridlack kann hier bei Kindern mit hohem Kariesrisiko angezeigt sein.

 

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich auch gerne an unsere Landvolk-Geschäftsstelle, Frau Heyer (04791 9424-13)!




B 74 - Ortsumfahrung Ritterhude

 

Die sog. Linienbestimmung für die Ortsumfahrung Ritterhude der B 74 erfolgte 2015, nachdem das Verfahren 24 Jahre vorher - 1991 - angeschoben worden war. Jetzt gab es im Rathaus Ritterhude am 18. September eine Projektkonferenz, um den aktuellen Verfahrensstand vorzustellen.

 

Als Landvolk-Verband haben wir uns nach der Breite der Staße einschließlich Bankett etc. und nach dem Gesamtflächenverbrauch der Maßnahme einschließlich Kompensationsmaßnahmen u. dgl. erkundigt, leider ohne konkrete Antwort. Ferner haben wir auf die Notwendigkeit eines Unternehmensflurbereinigungsverfahrens hingewiesen, um die benötigten Flächen zu beschaffen sowie die unvermeidbaren Zerschneidungsschäden für die landwirtschaftlichen Betriebe, am Wirtschaftswege- und Grabennetz zu minimieren und auszugleichen.

 

Eine vielleicht tröstliche Information: Die Straßenbaubehörde rechnet damit, dass das Baurecht für die neue Bundesstraße erst in etwa 10 Jahren vorliegen könnte. Der Hinweis von der Naturschutzseite, dass das Projekt angesichts der aktuellen Umwelt- und Klimaschutzdebatte nicht so recht mehr in die Zeit passe, ist sicher ebenfalls nicht ganz von der Hand zu weisen. Schließlich werden FFH-Naturschutz-Gebiete tangiert, Vogelschutz-, Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiete werden durchschnitten und gewaltige Massen an Moorboden werden ausgekoffert werden müssen, um die Straße zu bauen. Hier ist baldige Klarheit - auch und gerade für die Planungssicherheit unserer Betriebe - erforderlich, ob das alles weiter verfolgt werden soll.

 

Die Präsentation der Straßenbauverwaltung soll in Kürze unter folgendem Link herunterzuladen sein:

 

https://www.strassenbau.niedersachsen.de/startseite/projekte/

 



"Rote Gebiete" in OHZ flächenscharf dargestellt

 

Die Landesregierung hat die sog. roten Gebiete (nitrat- bzw. phosphatsensiblen Gebiete) nach der Dünge-Verordnung vorgestellt - siehe unsere frühere Meldung mit der großmaßstäblichen Karte. Diese kann unter folgendem Link aufgerufen und weiter vergrößert werden:

 

https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/

 

Dort am linken Bildschirmrand die entsprechenden Haken setzen bei den Kästchen für "Düngeverordnung", "Entwurf NDüngGewNPVO" und den beiden Kästchen bei "Entwurf Gebietskulisse ..."!

 

Aber wo hören die roten Gebiete nun ganz genau auf? Das ist aus den unten stehenden Detailkarten ersichtlich. Welche Detailkarte Sie für Ihren Betrieb aufrufen müssen, können Sie der Übersicht auf der beigefügten Abbildung entnehmen.


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Karte Nr. 141
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Karte Nr. 142
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Karte Nr. 170
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Karte Nr. 171
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Karte Nr. 172
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Karte Nr. 173
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Karte Nr. 201
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Karte Nr. 202
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Karte Nr. 203
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Karte Nr. 204
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Karte Nr. 233
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Karte Nr. 235
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Karte Nr. 234
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Karte Nr. 237
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Karte Nr. 238
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Karte Nr. 273
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Landvolk Osterholz nimmt Stellung zum VO-Entwurf "Teichfledermausgewässer"

 

Die Kreisverwaltung plant die Ausweisung eines neuen Naturschutzgebietes "Teichfledermausgewässer" in der Gemeinde Schwanewede. Hierauf hatten wir in einer früheren Meldung bereits hingewiesen. Einzelheiten hierzu unter:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/NSGTeichfledermausgewaesser

 

Hierzu haben wir nun für die betroffenen Eigentümer und Bewirtschafter Stellung genommen - siehe  folgende pdf-Datei.

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NSG Teichfledermausgewässer, Stellungnah
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Karte der "roten Gebiete" für OHZ vorgelegt

Die Landesregierung hat heute ihre Karte zu den nitratsensiblen Gebieten

("rote Gebiete", phosphatsensible Gebiete sind im Landkreis Osterholz nicht ausgewiesen worden) veröffentlicht und die beabsichtigten zusätzlichen Auflagen vorgestellt. Zu den zukünftig einzuhaltenden Maßnahmen in den roten Gebieten zählen:

  1. eigene Wirtschaftsdüngeranalysen,
  2. die Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern und Gärresten auf unbestellten Ackerflächen innerhalb einer Stunde,
  3. bei relevanten Anteilen an Verwertungsfläche für anfallende flüssige Wirtschaftsdünger in einem roten Gebiet Mindestlagerkapazitäten von sieben Monaten (Gilt ab Juli 2021).

Für die Betriebe bleibt jetzt weiterhin eine große Unsicherheit:

Das zukünftige Anforderungsniveau hängt von den Verhandlungen der Bundesregierung mit der EU-Kommission ab. Einige Vorschläge, die hier diskutiert werden, gehen über jedes vernünftige Maß hinaus und sind kontraproduktiv. Dazu zählen die geplante Reduzierung der Nährstoffversorgung um 20 Prozent unter den Nährstoffbedarf der angebauten Nutzpflanzen oder das Verbot einer Düngung von Zwischenfrüchten, die für den Wasser- und Bodenschutz angebaut werden. Das Landvolk wird mit Unterstützung eines ausgewiesenen wasserkundlichen Ingenieurbüros die Grundlagen der Gebietsausweisung kritisch überprüfen und im Rahmen der Verbändeanhörung hierzu fachkundig Stellung nehmen.



Narbenerneuerung auf Dauergrünland - Sonderregelung 2019

 

Weil die Trockenheit des Jahres 2018 sich über das Winterhalbjahr 2018/19 fortgesetzt und durch die Hitzewellen des Sommers 2019 bei weitergehendem Ausbleiben von Niederschlägen eine weitere Verschärfung erfahren hat, haben das MU und ML in Anlehnung an die Vorgehensweise im Jahre 2018 per Erlass eine Sonderregelung zur Narbenerneuerung auf Dauergrünland für das Jahr 2019 verfügt.

 

 Das beschleunigte Antrags- und Genehmigungsverfahren zur Umwandlung von Dauergrünland zur Narbenerneuerung sieht folgende Schritte vor:

 

  1. Der Betriebsinhaber zeigt seine geplante Narbenerneuerung auf seinen betroffenen Dauergrünlandflächen bei der unteren Naturschutzbehörde bzw. unteren Wasserbehörde (UNB/UWB) seines Landkreises mit dem Formblatt „Anzeige eines Vorhabens zur Umwandlung von Dauergrünland zwecks Grünlanderneuerung mit anschließender Neueinsaat auf gleicher Fläche“ (s. Anlage 1) an. Diese Anzeige muss schriftlich nachweisbar sein und daher per Tele- oder Computerfax, E-Mail oder per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Sofern der Betrieb dieses per E-Mail macht, kann er seine zuständige Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen in den Verteiler aufnehmen.

  2. Der Betriebsinhaber kann nach dieser Anzeige bei der UNB/UWB sofort den „Antrag auf Umwandlung von Dauergrünland zur Narbenerneuerung - Sonderregelung 2019“ (s. Anlage 2) bei seiner zuständigen Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen stellen. Diesem Antrag hat er einen Nachweis für die erfolgte Anzeige beizufügen (z.B. Kopie der E-Mail an die UNB/UWB).

  3. Die UNB/UWB teilt innerhalb von zwölf Arbeitstagen nach Eingang der vollständigen Anzeige der zuständigen Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen eine eventuelle Versagung mit.

  4. Erhält die zuständige Bewilligungsstelle der LWK Niedersachsen innerhalb der zwölf Arbeitstage keine Rückmeldung von der UNB/UWB, geht sie davon aus, dass diese keine Bedenken hat und genehmigt dem Betriebsinhaber den Antrag auf Narbenerneuerung.

  5. Eine Narbenerneuerung auf sensiblem Dauergrünland oder Ersatzdauergrünland (Kulturcode 444) ist nach dieser Sonderregelung nicht zulässig.

  6. Anträge auf Umwandlung durch Narbenerneuerung, die bereits vor Inkrafttreten dieser Sonderregelung gestellt worden sind, sind von der Sonderregelung ausgenommen.

  7. Die Sonderregelung ist befristet bis zum 31.12.2019.

Zusätzlich zu den Dürreschäden sind zahlreiche Dauergrünlandflächen durch Mäuse geschädigt. Der Geschäftsbereich Förderung der LWK Niedersachsen hat die Dienststellen diesbezüglich in einem internen Schreiben mit Datum 23.8.2019 über die Vorgehensweise bei der „Umwandlung von Dauergrünland aufgrund höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände, insbesondere durch Wildschweine oder Mäuse wegen substantieller Schädigung der Grasnarbe“ unterrichtet.

 
Danach

  • bleibt der Beihilfeanspruch auf Direktzahlungen im jeweiligen Antragsjahr auf den geschädigten Flächen bestehen,

  • sind der zuständigen Bewilligungsstelle mit den von ihr anerkannten Nachweisen innerhalb von 15 Arbeitstagen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, die Fälle höherer Gewalt mitzuteilen (Art. 4 Abs. 2 der Delegiertenverordnung (EU) Nr. 640/2014 vom 11.3.2014),

  • entscheidet die Bewilligungsstelle in eigener Zuständigkeit über die Anerkennung, wobei die Anerkennung (oder Nichtanerkennung) dem Begünstigten mitzuteilen ist,

  • müssen die vorgelegten Nachweise aktuell sein und es muss aus den Nachweisen ersichtlich sein, in welchem flächenmäßigen Umfang eine substantielle Schädigung des Dauergrünlandes vorliegt (Fotos, Bestätigung sachkundiger Dritter usw.),

  • ist bei umweltsensiblen Dauergrünland die jeweils zuständige untere Naturschutzbehörde vor der Entscheidung der Bewilligungsstelle zu beteiligen,

  • behält das Dauergrünland (dazu zählen auch sog. Ersatzflächen) das nach Anerkennung eines Falls höherer Gewalt oder eines außergewöhnlichen Umstandes durch die Bewilligungsstelle unmittelbar wieder als Dauergrünland hergestellt wird den Flächenstatus, der zum Zeitpunkt des Eintritts maßgeblich war.
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2019-038 Antrag Umwandlung von DGL Sonde
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2019-038 Formblatt zu MU-Erlass_ Anlage1
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Mäuseschäden - vereinfachtes Genehmigungsverfahren zur Grasnarbenerneuerung der geschädigten Flächen

 

Aufgrund des großen Ausmaßes der Schäden durch Mäuse auf vielen Grünlandflächen gibt es nun eine neue Regelung zur „Umwandlung von Dauergrünland aufgrund höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände insbesondere durch Wildschweine oder Mäuse wegen substantieller Schädigung der Grasnarbe“. Es gelten folgende Vorgaben:

  • Der zuständigen Bewilligungsstelle sind mit Nachweisen innerhalb von 15 Arbeitstagen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Begünstigte hierzu in der Lage ist, die Fälle höherer Gewalt formlos mit Angabe von Gemarkung, Flur, Flurstück oder FLIK mitzuteilen;
  • die Bewilligungsstelle entscheidet in eigener Zuständigkeit über die Anerkennung, wobei die Anerkennung (oder Nicht-Anerkennung) dem Begünstigten mitzuteilen ist;
  • die vorgelegten Nachweise müssen aktuell und aussagekräftig sein. Es muss aus den Nachweisen ersichtlich sein, in welchem flächenmäßigen Umfang eine substantielle Schädigung des Dauergrünlandes vorliegt (Fotos, Bestätigung sachkundiger Dritter usw.); dabei reicht ein Foto von lediglich einer vertrockneten Teil-Fläche oder von wenigen Mauselöchern nicht aus;
  • bei umweltsensiblem Dauergrünland (i. d. R. FFH-Gebiete) ist die jeweils zuständige untere Naturschutzbehörde vor der Entscheidung der Bewilligungsstelle zu beteiligen;
  • das Dauergrünland (dazu zählen auch sog. Ersatzflächen), das nach Anerkennung eines Falles höherer Gewalt oder eines außergewöhnlichen Umstandes durch die Bewilligungsstelle unmittelbar wieder als Dauergrünland hergestellt wird, behält den Flächenstatus, der zum Zeitpunkt des Eintritts maßgeblich war;
  • der Beihilfeanspruch auf Direktzahlungen bleibt im jeweiligen Antragsjahr auf den geschädigten Flächen bestehen.

Diese Regelungen gelten nur für Mäuse- und Wildschweinschäden und nicht für allgemeine Dürreschäden! Dafür ist nach derzeitigem Stand weiterhin das seit 2018 vorgeschriebene Genehmigungsverfahren mit dem Antrag auf „Pflügen von Grünlanderneuerung zwecks Narbenerneuerung“ mit Genehmigung durch Landkreis und Bewilligungsstelle der LWK zu stellen.


Ausweisung eines Natuschutzgebietes "Teichfledermausgewässer in der Gemeinde Schwanewede"

Öffentliche Auslegung des Verordnungsentwurfs vom 27.08. - 27.09.2019

 

Der Landkreis Osterholz beabsichtigt, in der Gemeinde Schwanewede einen etwa 101 Hektar großen Gebietsteil des FFH-Gebietes 187 „Teichfledermausgewässer im Raum Bremerhaven/Bremen“ und die sich hiermit überschneidenden Teile des EU-Vogelschutzgebietes V27 „Unterweser“ als Naturschutzgebiet zu sichern. Zusätzlich sollen kleinere, hieran direkt angrenzende und für den Naturschutz wertvolle Bereiche in das Naturschutzgebiet einbezogen werden.

 

Einzelheiten des Verordnungstextes, der Begründung dazu und vor allem der Gebietskarte sind über die Internetseite der Kreisverwaltung einzusehen und herunterzuladen:

 

https://www.landkreis-osterholz.de/NSGTeichfledermausgewaesser

 

Außerdem liegen die Unterlagen im Rathaus der Gemeinde Schwanewede, Damm 4, 28790 Schwanewede, Fachbereich 3 Bauen und Planen, Zimmer 19/20, während der Dienstzeiten (montags bis mittwochs 8:00 – 16:00 Uhr, donnerstags 8:00 – 18:00 Uhr sowie freitags 8:00 – 12:00 Uhr) zu jedermanns Einsichtnahme während der Auslegungszeit vom 27.08. bis einschließlich 27.09.2019 aus. In dieser Zeit kann jeder Betroffene hierzu Anregungen und Bedenken geltend machen.

 

Als Landvolk arbeiten wir gerade an unserer Stellungnahme zum Verordnungsentwurf. Landvolk-Mitglieder können uns gerne bis Mitte September 2019 ihre Anregungen hierzu schriftlich, per Mail oder telefonisch in unserer Geschäftsstelle übermitteln.

 


Artikel aus dem Hammereport vom 30. Juli 2019

 

Wir können es wohl nicht jedem recht machen. Schade! Erfreulich nur, dass auch der Redakteur in seinem Kommentar - ganz unten - auf die Unredlichkeit der Naturschützer-Sellungnahme hinweist. Es gibt ihn also noch, den gesunden Menschenverstand.🙂

 

 

https://weserreport.de/2019/07/umzu_regional/hammewuemme-report/landkreis-osterholz/naturschuetzer-beim-thema-bluehstreifen-im-clinch/

 

 

 


Freigabe von Brachflächen für Futterzwecke

 

Die Freigabe von Brachen für Futterzwecke ist erfolgt. Das Land macht damit von der Möglichkeit Gebrauch, die Nutzung von Brachflächen im Rahmen des Greening (ÖVF) unter bestimmten Voraussetzungen zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass aufgrund außergewöhnlicher Umstände, z.B. Trockenheit, nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird.

 

Aufgrund unterschiedlicher regionaler Betroffenheit sieht die Regelung des ML eine Einzelfallbetrachtung und somit ein Antrags- und Genehmigungsverfahren vor. Der Antrag ist bei der Landwirtschaftskammer zu stellen. Im Antrag sind die niedersächsischen / bremischen Flächen, die genutzt werden sollen, ebenso anzugeben, wie die Art der Nutzung (Schnittnutzung oder Beweidung, Verfütterung im eigenen Betrieb oder Abgabe an Dritte), außerdem die Gründe für den Futtermangel.

 

Der bei der Bewilligungsstelle der LWK einzureichende Antrag wird geprüft und in der Regel binnen Wochenfrist beschieden. Geprüft wird insbesondere, ob Futtermangel vorliegt und ob sich dieser auf die Trockenheit zurückführen lässt.

 

Die Nutzung des Aufwuchses umfasst die maschinelle Ernte zu Futterzwecken sowie die Beweidung von Brachen mit dem Nutzungscode 062 (Brache ohne Erzeugung). Der Aufwuchs darf nur für Futterzwecke verwendet werden, nicht aber z.B. für die Biogaserzeugung. Darüber hinausgehende Bearbeitungsschritte und/oder Aussaat sind nicht gestattet. Die Vorgaben für ÖVF-Brachen bezüglich Düngung und Pflanzenschutz bleiben bestehen.

 

Ein Verkauf des Aufwuchses ist nicht erlaubt, wohl aber die kostenlose Abgabe des Aufwuchses an ebenfalls von der Dürre betroffene Betriebe, die in 2019 in Niedersachsen-Bremen einen Agrarantrag gestellt haben und Raufutterfresser halten.

 

Ohne Genehmigung bleibt die Nutzung von ÖVF-Brachen ein Greening-Verstoß. Die ÖVF-Honigbrachen (Nutzungscode 065/066) und Flächen im Rahmen einer Agrarumwelt- und Klimamaßnahme (z.B. ein-/mehrjährige Blühstreifen/-flächen, Nutzungscode 574/575) sind von dieser Ausnahmeregelung nicht erfasst.

 

Ohne Genehmigung zulässig ist seit dem 1. Juli die Schnittnutzung oder Beweidung von ÖVF-Streifen (Feldrand-/Pufferstreifen, Code 057/058 Ackerland und Dauergrünland sowie Waldrandstreifen, Code 054). Die Streifen müssen sich nur weiterhin von der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Fläche unterscheiden

 

Das Antragsformlar finden Sie hier oder auf der Seite der Landwirtschaftskammer unter Webcode: 01035612

 

 

 

 

Download
Antrag Genehmigung OEVF 62-Brachen 2019.
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Aus dem "Rechtfertigungsmodus" herauskommen

 

Autor Klaus Alfs bereichert außerordentliche Kreisverbandsversammlung mit hervorragendem Vortrag

 

Landwirte sehen sich im Internet zunehmend Hasskommentaren und Beleidigungen von Kritikern ausgesetzt. Versuche, hier mit sachlichen Argumenten und Fakten die Vorwürfe zu entkräften, schlagen meistens fehl; die Gegner seien ideologisch fest in ihrer Welt. Nicht selten seien die Landwirte gerade in sozialen Netzwerken in der Defensive und kommen nicht aus ihrem Rechtfertigungsmodus heraus. Das erklärte der Autor Klaus Alfs am Donnerstag bei unserer Kreisverbandsversammlung.

Das Problem: Ideologie und Pseudowissenschaft könne man mit Sachargumenten nicht widerlegen.

Vielmehr seien jetzt intelligente subtile Mittel, Humor und Emotionen notwendig.

Entrüstung und Empörung der Kritiker seien Taktik und unterbinden jede Diskussion. Wenn ein Schreiber aber intelligent reagiert und eine Gegenfrage stellt, komme er aus dem Rechtfertigungsmodus heraus.

Der Landwirt und Sozialwissenschaftler erntete viel Applaus für seinen nachdenklich stimmenden Vortrag.

 

Noch vor dem Vortrag konnte der Landvolk-Vorsitzende Stephan Warnken den Lilienthaler Landwirt Jürgen Brüning auszeichnen. Brüning zeigt seit einigen Monaten mit professionellen Videos, wie Kartoffel- und Zwiebelanbau auf seinem Betrieb funktioniert.

 



Das Landvolk-E-Bike

Ihr treuer Begleiter auf Feld und Straße

 

In Zusammenarbeit mit dem Landvolk Niedersachsen wurde ein E-Bike für die Bedürfnisse von Landwirten entwickelt. Zuverlässig, stabil, wartungsarm und zu einem attraktiven Vorzugspreis, exklusiv für Mitglieder.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Blühstreifen im Visier von Schülern

Die achte Klasse des Gymnasiums Lilienthal war am Donnerstag zu Gast auf dem Betrieb von Jürgen Blendermann in Lilienthal. Die Achtklässler haben sich im Rahmen einer Projektwoche mit Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigt und nahmen auf dem Hof Blendermann ein Blühfeld und den Kartoffelacker in Augenschein. Jürgen Blendermann und sein Berufskollege Claus Tietjen aus Oberende stellten ihre Blühflächen vor und informierten auch über die Möglichkeit, eine Patenschaft für Blühflächen in der Region zu übernehmen. Informationen gibt es hierzu auch auf der Seite blühfläche.de.

Zudem diskutierten Landwirte und Schüler über Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums und welche Rolle regionale Produkte dabei spielen.

Die Schüler zeigten großes Interesse und genossen sichtlich ihren lehrreichen Ausflug in das Blühfeld.




10-jähriges Betriebsjubiläum beim Landvolk Osterholz

Am 15. Juni 2009 trat Marie-Luise Rosenauer ihren Dienst beim Landvolk Osterholz an, um zukünftig als Steuerfachangestellte und geprüfte Bilanzbuchhalterin Gewinnermittlungen und Steuererklärungen für die landwirtschaftlichen Betriebe von Landvolk-Mitgliedern zu bearbeiten und zu erstellen.

Schon bald stellte sich heraus, dass Frau Rosenauer darüber hinaus noch weitere Aufgaben, insbesondere in der Finanz- und Personalbuchhaltung des Verbandes sowie im Rahmen des Landvolk-Verbunds Grünes Dreieck e. V., übernehmen konnte und wollte. Ihr Organisationstalent stellte sie schließlich mit der verantwortlichen Betreuung der „grünen Markthalle“ bei der „Publica OHZ“ unter Beweis. In allen Feldern überzeugte sie die von ihr betreuten Landvolk-Mitglieder und ihre Kollegen stets mit ihrer Fachkompetenz und ihrer offenen und freundlichen Art.

In einer kleinen Feierstunde überreichten Vorsitzender Stephan Warnken und Geschäftsführer Dr. Uwe Huljus einen Blumenstrauß und einen Präsentkorb, gratulierten Frau Rosenauer zum Dienstjubiläum und sprachen ihr den Dank des Landvolks aus.



Blühstreifen blühen im Landkreis Osterholz

Etliche Landwirte haben in diesem Jahr wieder Blühstreifen entlang ihrer Äcker ausgesät. Volker Schmidts aus Osterholz-Scharmbeck hat einen seiner Blühstreifen aus dem vergangenen Jahr einfach stehen lassen. Phacelia, Senf und viele weitere Blütenpflanzen sind nun begehrte Anflugplätze für Bienen, Hummeln und unzählige weitere Insekten. Einige Meter entfernt hat Imker Eckart Spaethe einige seiner Bienenvölker untergebracht. Der Vorsitzende des Imkervereins Teufelsmoor freut sich über das gute Nahrungsangebot, das Blühstreifen seinen Bienen geben. Etliche Blühstreifen wachsen gerade erst und bieten den Insekten in einigen Wochen viel Nahrung. Auch das Niederwild fühlt sich dann hier wohl. Landwirt Volker Schmidts wird auf seinen Flächen insgesamt einen Hektar Blühstreifen anlegen. "Wir Landwirte tun hier ganz praktisch etwas für den Insekten- und Artenschutz", betont Schmidts, der sich über das viele Leben im Blühstreifen freut. Schmidts wurde in diesem Jahr zudem als bienenfreundlicher Landwirt ausgezeichnet.



Informationen zum Thema Pflanzenschutz

Unkräuter, Schadinsekten und Krankheiten an Pflanzen oder auf dem Acker – das schmälert nicht nur den Ertrag, sondern mindert noch mehr die Qualität der Ernte. Landwirt Ralf Schröder hat heute während des landesweiten Informationstages des Landvolkes über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln informiert. Dafür hat der Heudorfer Landwirt auf einem seiner Maisfelder ein Stück Land nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Interessierte Bürger und Pressevertreter konnten sich heute den Maisacker anschauen und die Parzellen vergleichen. In vier Wochen besteht noch einmal die Möglichkeit das Feld an der Hüttenbuscher Straße anzugucken. Ralf Schröder informierte heute bereits über Möglichkeiten des Pflanzenschutzes und möchte auch in vier Wochen wieder gerne mit Mitbürgern ins Gespräch kommen. „Ganz ohne die Unterstützung des chemischen Pflanzenschutzes können wir in unserem Klima keinen Ackerbau betreiben“, betont Schröder. Diese und viele andere Argumente wurden heute landesweit am Feldrand ausgetauscht.



Publica in Osterholz-Scharmbeck

Heute und morgen sind auch wir vom Landvolk bei der Messe Publica in Osterholz-Scharmbeck vor Ort. Wir freuen uns mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und haben sogar Kälber und Lämmer mitgebracht. Die Landfrauen und das mobile Melkhus sorgen zudem für leckeres Essen. Die Publica hat heute und am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet.